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Was sind erneuerbare Energien? Einfach erklärt 2026

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Themen in diesem Beitrag

Was sind erneuerbare Energien? Kurz gesagt: Energie aus Quellen, die sich von selbst erneuern – Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Erdwärme. Im Gegensatz zu Kohle, Erdöl oder Erdgas gehen sie nie zur Neige und verursachen kaum CO₂. Genau deshalb sind erneuerbare Energien das Herzstück der Energiewende – und seit 2024 sogar gesetzliche Pflicht bei jeder neuen Heizung. Wir erklären Ihnen verständlich, welche Arten es gibt, wie sie sich von fossilen Energien unterscheiden, was die 65-Prozent-Regel im Gebäudeenergiegesetz für Sie bedeutet und welche Förderung 2026 möglich ist.

Clever Kompakt
Das Wichtigste im Überblick
  • Erneuerbare Energien stammen aus Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Geothermie – sie erneuern sich natürlich und sind nahezu unerschöpflich verfügbar.
  • Im Jahr 2024 stammten laut Fraunhofer ISE rund 62,7 Prozent des deutschen Stroms aus erneuerbaren Quellen – bis 2030 sollen es mindestens 80 Prozent sein.
  • Seit dem 1. Januar 2024 muss jede neu eingebaute Heizung mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien nutzen (Gebäudeenergiegesetz, GEG).
  • Wärmepumpen, Pellet- und Holzheizungen, Solarthermie und Hybridanlagen erfüllen diese Pflicht – die Förderung deckt bis zu 70 Prozent der Kosten ab.

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62,7 %
Anteil Erneuerbarer am deutschen Strom 2024
5 Arten
Sonne, Wind, Wasser, Biomasse, Erdwärme
65 %
Pflichtanteil bei jeder neuen Heizung
bis 70 %
staatliche Förderung möglich

Erneuerbare Energien: Definition und einfache Erklärung

Erneuerbare Energien – auch regenerative Energien oder alternative Energien genannt – sind Energieträger, die sich auf natürliche Weise in kurzer Zeit erneuern oder dauerhaft zur Verfügung stehen. Sonne, Wind und Wasser sind die bekanntesten Beispiele. Im Gegensatz zu fossilen Energien wie Kohle, Erdöl oder Erdgas, die sich über Jahrmillionen gebildet haben und endlich sind, gelten erneuerbare Energien als nahezu unerschöpflich. Außerdem verursacht ihre Nutzung deutlich weniger Treibhausgase, weshalb sie das zentrale Werkzeug gegen den Klimawandel sind.

Ein Beispiel macht den Unterschied greifbar: Wenn Sie heute Erdöl verbrennen, werden Sie es niemals wieder zurückbekommen – die Erde braucht Millionen Jahre, um neues zu bilden. Wenn die Sonne dagegen morgen wieder aufgeht oder der Wind weht, steht erneut frische Energie bereit. Erneuerbare Energien sind also nicht „etwas Neues”, sondern die natürlichste Form der Energiegewinnung überhaupt.

Welche erneuerbaren Energien gibt es? Die 5 Arten im Überblick

Es gibt fünf wesentliche Arten erneuerbarer Energie. Jede hat ihre eigenen Stärken, Einsatzbereiche und technischen Besonderheiten. Wir gehen sie der Reihe nach durch.

1. Solarenergie (Sonnenenergie)

Die Sonne ist die mit Abstand größte verfügbare Energiequelle. Pro Tag trifft ein Vielfaches der weltweit benötigten Energie auf die Erdoberfläche. Es gibt zwei Hauptwege, sie zu nutzen: Photovoltaik wandelt Sonnenlicht direkt in Strom um, Solarthermie nutzt die Wärme zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung. Eine moderne Photovoltaik-Anlage auf dem Eigenheim erzeugt heute Strom für 8 bis 12 Cent pro Kilowattstunde – deutlich günstiger als jeder Tarif vom Netzbetreiber.

Für Mieter und Hausbesitzer mit kleinem Budget bietet sich zudem ein Balkonkraftwerk als günstiger Einstieg an. Wer die Sonne stattdessen zur Wärmegewinnung nutzen möchte, sollte die passende Solarthermie-Kollektorfläche sauber berechnen lassen – sonst arbeitet die Anlage ineffizient.

2. Windenergie

Windkraftanlagen nutzen die Bewegungsenergie der Luft, um über Rotorblätter einen Generator anzutreiben und Strom zu erzeugen. In Deutschland ist Windkraft die ertragreichste erneuerbare Energiequelle: 2024 lieferte sie rund 33 Prozent des gesamten Bruttostroms. Man unterscheidet Onshore-Windkraft (an Land) und Offshore-Windkraft (im Meer). Offshore-Anlagen sind teurer, liefern aber konstanter Strom, weil der Wind über dem Meer stärker und gleichmäßiger weht.

3. Wasserkraft

Wasserkraft ist die älteste Form der Energiegewinnung und seit Jahrtausenden im Einsatz. In modernen Wasserkraftwerken treibt fließendes Wasser Turbinen an, die wiederum Generatoren in Bewegung setzen. Es gibt drei Hauptvarianten: Laufwasserkraftwerke in Flüssen, Speicherkraftwerke an Talsperren und Pumpspeicherkraftwerke, die überschüssigen Strom speichern. Wasserkraft liefert sehr zuverlässig Energie, ihr Ausbau ist in Deutschland aber weitgehend ausgeschöpft.

4. Biomasse (Bioenergie)

Biomasse ist organisches Material wie Holz, Pellets, Stroh, Pflanzenabfälle oder Bioabfall. Sie wird verbrannt oder vergärt und liefert Wärme, Strom oder Biokraftstoffe wie Biogas und Biodiesel. Im Eigenheim sind Pellet- und Holzheizungen besonders beliebt. Wer mit einer Hackschnitzelheizung arbeiten möchte, profitiert sogar von besonders günstigen Brennstoffkosten – wenn ausreichend Lagerplatz vorhanden ist. Anders als Sonne und Wind ist Biomasse jederzeit verfügbar und damit grundlastfähig.

5. Geothermie (Erdwärme)

Die Erde speichert enorme Wärmemengen. Geothermie nutzt diese Energie auf zwei Wegen: oberflächennahe Geothermie bis etwa 400 Meter Tiefe (zum Beispiel für Wärmepumpen mit Erdsonden) und tiefe Geothermie bis zu 5.000 Meter (vor allem für Fernwärmenetze und Stromerzeugung). Sole-Wasser-Wärmepumpen erreichen damit Jahresarbeitszahlen (JAZ) – das Verhältnis von Wärmeertrag zu Stromverbrauch – von 4,0 bis 5,5 und gehören zu den effizientesten Heizsystemen überhaupt.

Unterschied: Erneuerbare und nicht erneuerbare (fossile) Energien

Wer verstehen will, warum erneuerbare Energien so wichtig sind, muss die fossilen Energieträger kennen. Zu den nicht erneuerbaren Energien zählen Kohle, Erdöl, Erdgas und Kernenergie. Sie haben sich über Millionen Jahre aus organischem Material gebildet, sind aber nur in endlicher Menge vorhanden. Bei aktuellem Verbrauch reichen die weltweiten Reserven für Öl noch etwa 50 Jahre, für Erdgas rund 55 Jahre und für Kohle ungefähr 130 Jahre – danach sind sie weg.

Zudem entstehen bei ihrer Verbrennung große Mengen CO₂. Eine Kilowattstunde Strom aus Steinkohle setzt rund 750 bis 1.050 Gramm CO₂ frei – aus Photovoltaik dagegen nur etwa 30 Gramm. Damit ist klar: Erneuerbare Energien sind nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch langfristig die einzig nachhaltige Lösung für unsere Energieversorgung.

EigenschaftErneuerbare EnergienFossile Energien
Verfügbarkeit✓ Unbegrenzt✗ Endlich
CO₂-Emissionen (Strom)✓ ca. 30 g/kWh✗ bis 1.050 g/kWh
Importabhängigkeit✓ Gering✗ Hoch
Preisschwankungen~ Gering✗ Stark
Gesetzlich gefördert✓ Ja (EEG, BEG)✗ Nein
Klimaneutral✓ Nahezu✗ Hoher Ausstoß

Vorteile und Nachteile erneuerbarer Energien

Erneuerbare Energien haben viele Stärken, aber auch ein paar Schwächen. Wir benennen beide ehrlich, damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.

Vorteile auf einen Blick

  • Klimaschutz: Deutlich weniger Treibhausgase als Kohle, Öl oder Gas.
  • Unerschöpflichkeit: Sonne, Wind und Wasser stehen quasi ewig zur Verfügung.
  • Versorgungssicherheit: Weniger Abhängigkeit von Importen aus politisch unsicheren Regionen.
  • Stabile Energiekosten: Geringere Preisschwankungen als bei fossilen Rohstoffen.
  • Dezentrale Erzeugung: Strom und Wärme entstehen vor Ort – im Eigenheim, in der Region.
  • Wertschöpfung im Inland: Arbeitsplätze in Installation, Wartung und Service entstehen lokal.

Nachteile, die Sie kennen sollten

  • Schwankungsanfälligkeit: Wind- und Solarstrom hängen vom Wetter ab. Daher braucht es Speicher.
  • Höhere Anfangsinvestitionen: Eine Wärmepumpe oder PV-Anlage kostet zunächst mehr als eine Gasheizung. Allerdings amortisiert sie sich durch geringere Betriebskosten.
  • Flächenbedarf: Windparks und Freiflächen-PV benötigen Platz, was teils zu Konflikten mit Naturschutz führt.
  • Speichertechnik im Ausbau: Großspeicher sind noch nicht ausreichend vorhanden, um schwankende Erzeugung vollständig auszugleichen.
Die meisten Nachteile betreffen das Stromnetz – nicht Ihr Eigenheim

Schwankungen und Speicherbedarf sind primär ein Thema für Netzbetreiber. Im Eigenheim profitieren Sie dagegen direkt von niedrigeren Heizkosten, Eigenverbrauch durch PV und Förderungen – die Vorteile überwiegen für Hausbesitzer fast immer.

Anteil erneuerbarer Energien in Deutschland 2024

Der Ausbau in Deutschland hat in den letzten zehn Jahren enorm an Fahrt gewonnen. Während im Jahr 2010 erst rund 17 Prozent des deutschen Stroms aus erneuerbaren Quellen stammten, waren es 2024 laut Fraunhofer ISE bereits 62,7 Prozent am Bruttostromverbrauch. Damit liefern Wind, Sonne und Co. mittlerweile mehr Strom als alle fossilen Kraftwerke zusammen.

Im Wärmebereich sieht es allerdings anders aus: Hier liegt der Anteil bislang nur bei rund 18 Prozent. Genau deshalb setzt die Politik beim Heizen jetzt so stark an – Stichwort 65-Prozent-Regel. Die Einspeisevergütung aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz hat den Ausbau privater PV-Anlagen entscheidend mit angeschoben.

Ziele bis 2030

Die Bundesregierung hat sich verbindlich darauf festgelegt, den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung bis 2030 auf mindestens 80 Prozent zu steigern. Bis 2045 soll Deutschland komplett klimaneutral werden. Für Hausbesitzer bedeutet das: Wer jetzt auf erneuerbare Technik umsteigt, ist auf der zukunftssicheren Seite – und profitiert von den derzeit attraktiven Förderungen.

Erneuerbare Energien beim Heizen: Die 65-Prozent-Regel im GEG

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG), oft auch als „Heizungsgesetz” bezeichnet, schreibt seit dem 1. Januar 2024 vor: Jede neu eingebaute Heizung muss mindestens 65 Prozent ihrer Wärme aus erneuerbaren Energien erzeugen. Diese Regel gilt zunächst in Neubaugebieten, soll aber schrittweise auch auf Bestandsgebäude ausgeweitet werden – gekoppelt an die kommunale Wärmeplanung, die in Städten ab 100.000 Einwohnern bis Mitte 2026 und in kleineren Gemeinden bis Mitte 2028 vorliegen muss.

Was bedeutet die Regel konkret für Hausbesitzer?

Erst einmal: Funktionierende Bestandsheizungen müssen nicht vorzeitig ausgetauscht werden. Auch Reparaturen bleiben erlaubt. Sobald aber eine Heizung defekt und nicht mehr reparabel ist oder Sie ohnehin modernisieren wollen, kommt die 65-Prozent-Pflicht ins Spiel. Es gibt mehrere Wege, sie zu erfüllen – am häufigsten über eine Wärmepumpe oder einen Anschluss an ein Fernwärmenetz, das überwiegend aus erneuerbaren Quellen gespeist wird.

Übergangsfristen beachten

Fällt Ihre alte Heizung in einem Bestandsgebäude unvermittelt aus, gilt eine Übergangsfrist von bis zu 5 Jahren. In dieser Zeit darf vorübergehend eine Gas- oder Ölheizung eingebaut werden, die dann allerdings später erneuerbar umgerüstet werden muss. Eine Pflicht-Energieberatung ist in solchen Fällen vorgeschrieben.

Welche Heizungen erfüllen die 65-Prozent-Pflicht?

Das GEG gibt Hausbesitzern bewusst mehrere Optionen, damit für jede Gebäudesituation eine passende Lösung existiert. Wir haben die wichtigsten Varianten für Sie zusammengestellt.

HeizsystemErfüllt 65 %Geeignet fürBesonderheit
Wärmepumpe (Luft, Sole, Wasser)✓ JaNeubau, sanierter AltbauHöchste Effizienz, JAZ 3,5–5,5
Anschluss an Fernwärme✓ Ja*Städtische LageSofern Netz überwiegend erneuerbar
Pellet- oder Hackschnitzelheizung✓ JaHäuser mit LagerraumCO₂-neutral, regional verfügbar
Solarthermie (als Ergänzung)~ HybridMit Wärmepumpe oder GasNicht allein ausreichend
Stromdirektheizung✓ JaSehr gut gedämmte HäuserNur mit Ökostrom sinnvoll
Hybridheizung (z.B. Wärmepumpe + Gas)✓ JaAltbau-SanierungenWP übernimmt Hauptlast
Reine Gas- oder Ölheizung✗ NeinSeit 2024 nur befristet zulässig

Welche Variante für Ihr Gebäude am besten passt, hängt von Faktoren wie Dämmung, Heizflächen, Lage und Platzangebot ab. Eine fachliche Energieberatung klärt das in wenigen Stunden zuverlässig – und kostet Sie dank BAFA-Förderung nur einen kleinen Eigenanteil.

Förderung 2026: Bis zu 70 Prozent Zuschuss vom Staat

Der Umstieg auf erneuerbare Energien wird vom Staat massiv gefördert. Das wichtigste Programm ist die KfW-Heizungsförderung (Zuschuss 458) aus der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM). Sie deckt im Einzelfall bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten ab. Die maximal förderfähigen Kosten liegen bei 30.000 Euro für die erste Wohneinheit – möglich sind also bis zu 21.000 Euro reiner Zuschuss.

Die wichtigsten Boni 2026

  • Grundförderung: 30 Prozent – für jeden, der eine neue Heizung mit erneuerbaren Energien einbaut.
  • Klimageschwindigkeitsbonus: 20 Prozent – wenn Sie 2026 eine alte Gas-, Öl- oder Kohleheizung austauschen. Ab 2029 sinkt der Bonus auf 17 Prozent, danach weiter.
  • Effizienzbonus: 5 Prozent – für Wärmepumpen mit natürlichem Kältemittel (z.B. R290 Propan) oder solche, die Wasser, Erdreich oder Abwasser als Wärmequelle nutzen.
  • Einkommensbonus: 30 Prozent – für selbstnutzende Eigentümer mit zu versteuerndem Haushaltseinkommen bis 40.000 Euro pro Jahr.
Antrag immer VOR Vertragsabschluss

Den Förderantrag müssen Sie zwingend bei der KfW stellen, bevor Sie einen Liefer- oder Leistungsvertrag mit dem Heizungsbauer abschließen. Eine rückwirkende Förderung ist nicht möglich – ein häufiger und teurer Anfängerfehler.

Daneben gibt es weitere Programme: Die BAFA-Förderung finanziert Einzelmaßnahmen wie Dämmung, Fenstertausch oder Lüftung. Über die Förderungen 2026 erhalten Sie zusätzlich Steuerboni und zinsgünstige KfW-Kredite. Eine zertifizierte KfW-Energieberatung übernimmt die komplette Beantragung für Sie und sorgt dafür, dass kein Bonus verlorengeht. In Stuttgart und der Region kommt mit dem ESP-Wohnen-Programm sogar eine weitere kommunale Förderung obendrauf.

In 5 Schritten zur Heizung mit erneuerbaren Energien

In unseren Projekten in Stuttgart und ganz Deutschland sehen wir immer wieder: Wer den Umstieg strukturiert angeht, spart Geld, Zeit und Nerven. Wir gehen Schritt für Schritt mit Ihnen durch.

  • Bestandsaufnahme & Energieberatung: Ein Energieberater nimmt Ihr Gebäude auf, analysiert Wärmebedarf, Dämmung und vorhandene Heizflächen. Dieser Schritt klärt, welche erneuerbare Heizung technisch sinnvoll ist.
  • Individuellen Sanierungsfahrplan erstellen lassen: Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) zeigt Ihnen die optimale Reihenfolge aller Maßnahmen – und sichert Ihnen zusätzlich 5 Prozent Förder-Bonus.
  • Heizsystem auswählen: Auf Basis der Daten entscheiden Sie zusammen mit dem Fachbetrieb, ob Wärmepumpe, Pelletheizung, Hybridanlage oder ein anderes System passt. Eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 sorgt für die richtige Dimensionierung.
  • Förderantrag bei der KfW stellen: Ihr Fachbetrieb registriert die Maßnahme im KfW-Portal und übermittelt eine sogenannte BzA-Bestätigung (Bestätigung zum Antrag). Erst danach unterzeichnen Sie den Auftrag.
  • Umsetzung & Inbetriebnahme: Die Installation dauert je nach System 1 bis 5 Werktage. Nach Inbetriebnahme reichen Sie die Bestätigung nach Durchführung (BnD) ein – wenige Wochen später ist der Zuschuss auf Ihrem Konto.

Wenn Sie zusätzlich Maßnahmen an Dämmung, Fenstern oder Lüftung kombinieren wollen, koordinieren wir das im Rahmen einer umfassenden energetischen Sanierung – damit jeder Förder-Euro mitgenommen wird und nichts doppelt gemacht werden muss.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) kurz erklärt

Das EEG ist seit 2000 das zentrale Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland. Es regelt insbesondere zwei Dinge: erstens den Einspeisevorrang – Netzbetreiber müssen Strom aus erneuerbaren Anlagen vorrangig ins Netz aufnehmen. Zweitens die Vergütung für jede eingespeiste Kilowattstunde.

Seit der Einführung wurde das EEG mehrfach reformiert. Aktuell läuft die Förderung für größere Anlagen über Ausschreibungen, kleine PV-Anlagen auf Hausdächern erhalten weiterhin feste Einspeisevergütungen. Das macht Photovoltaik auch für Privathaushalte planbar und wirtschaftlich.

Fazit

Erneuerbare Energien sind keine Zukunftsvision mehr – sie sind die Gegenwart. 2024 lieferten sie bereits über 60 Prozent des deutschen Stroms, und mit der 65-Prozent-Regel im GEG sind sie seit 2024 auch beim Heizen verbindlicher Standard. Für Hausbesitzer ist der Zeitpunkt zum Umstieg ideal: Die Technik ist ausgereift, die Förderung liegt bei bis zu 70 Prozent, und die laufenden Kosten sind deutlich niedriger als bei Gas oder Öl.

Unterm Strich: Wer jetzt sinnvoll plant, profitiert doppelt – ökologisch und finanziell. Wichtig ist eine seriöse Bestandsaufnahme und ein durchdachter Sanierungsfahrplan. So holen Sie maximale Förderung und vermeiden teure Fehlentscheidungen.

Weiterführende Artikel: Hackschnitzelheizung 2026, Balkonkraftwerk anmelden und Kommunale Wärmeplanung erklärt.

Häufige Fragen zu erneuerbaren Energien

Was sind erneuerbare Energien einfach erklärt?

Erneuerbare Energien sind Energieformen, die sich von Natur aus immer wieder erneuern – zum Beispiel Sonnenlicht, Wind, Wasser, Pflanzen (Biomasse) und Erdwärme. Sie sind das Gegenteil von fossilen Energien wie Kohle, Erdöl oder Erdgas, die nur in begrenzter Menge auf der Erde vorhanden sind. Weil sie sich ständig erneuern und kaum Treibhausgase verursachen, gelten sie als Schlüssel zum Klimaschutz.

Welche erneuerbaren Energien gibt es?

Es gibt fünf Hauptarten: Solarenergie (aus Sonnenlicht), Windenergie (aus Wind), Wasserkraft (aus fließendem Wasser), Biomasse (aus organischem Material wie Holz, Pellets oder Biogas) und Geothermie (Erdwärme). Jede dieser Quellen kann sowohl Strom als auch Wärme liefern – einige besonders gut für den privaten Haushalt, andere eher für große Kraftwerke.

Was bedeutet 65 Prozent erneuerbare Energien?

Die 65-Prozent-Regel ist Teil des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Sie schreibt vor, dass jede neu eingebaute Heizung mindestens 65 Prozent ihrer Wärme aus erneuerbaren Energien erzeugen muss. Die Regel gilt seit 1. Januar 2024 zunächst in Neubaugebieten und wird schrittweise auf Bestandsgebäude ausgeweitet. Erfüllt wird sie zum Beispiel durch Wärmepumpen, Pelletheizungen, Solarthermie-Hybridanlagen oder den Anschluss an grüne Fernwärme.

Welche Heizung gilt als erneuerbar?

Als erneuerbar gelten vor allem Wärmepumpen aller Art (Luft, Sole, Wasser), Pellet- und Hackschnitzelheizungen, Solarthermieanlagen, Stromdirektheizungen in sehr gut gedämmten Häusern, Brennstoffzellen mit grünem Wasserstoff sowie Hybridheizungen, bei denen die Wärmepumpe den Hauptteil übernimmt. Auch der Anschluss an Fernwärme zählt, sofern das Netz überwiegend aus erneuerbaren Quellen gespeist wird.

Wie hoch ist der Anteil erneuerbarer Energien in Deutschland 2024?

Im Jahr 2024 lag der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch laut Fraunhofer ISE bei rund 62,7 Prozent – ein historischer Höchstwert. Im Wärmesektor ist der Anteil mit etwa 18 Prozent noch deutlich niedriger. Bis 2030 sollen mindestens 80 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen kommen, bis 2045 strebt Deutschland Klimaneutralität an.

Was sind nicht erneuerbare Energien?

Nicht erneuerbare Energien – auch fossile Energieträger genannt – sind Energiequellen, die sich nicht in menschlicher Zeitskala regenerieren. Dazu zählen Kohle, Erdöl, Erdgas und auch Uran für die Kernenergie. Sie sind nur in begrenzter Menge verfügbar und setzen bei der Verbrennung große Mengen Treibhausgase frei.

Was sind die Vorteile von erneuerbaren Energien?

Die größten Vorteile sind: Klimaschutz durch geringe CO₂-Emissionen, Unerschöpflichkeit der Quellen, Unabhängigkeit von Energie-Importen, stabile Preise, dezentrale Erzeugung direkt vor Ort und neue Arbeitsplätze in der Region. Für Hausbesitzer kommen handfeste finanzielle Vorteile dazu: Förderungen von bis zu 70 Prozent und langfristig niedrige Betriebskosten.

Welche erneuerbare Energie ist am effizientesten?

Im Strombereich liefert Windkraft in Deutschland aktuell den größten Beitrag – sie ist also gemessen am Ertrag die wichtigste erneuerbare Quelle. Bei Privathaushalten ist Photovoltaik in Kombination mit einer Wärmepumpe die wirtschaftlich attraktivste Lösung, weil PV-Strom direkt zum Heizen genutzt werden kann. Für die Wärmeversorgung gilt die Sole-Wasser-Wärmepumpe als am effizientesten, mit Jahresarbeitszahlen von 4,5 bis 5,5.

Welche Förderung gibt es für erneuerbare Heizungen 2026?

Das wichtigste Programm ist der KfW-Zuschuss 458 (BEG EM Heizungsförderung). Er besteht aus 30 Prozent Grundförderung, 20 Prozent Klimageschwindigkeitsbonus beim Austausch alter Heizungen, 5 Prozent Effizienzbonus für besonders effiziente Wärmepumpen und 30 Prozent Einkommensbonus bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 40.000 Euro. Insgesamt sind so bis zu 70 Prozent oder 21.000 Euro Zuschuss pro Wohneinheit möglich. Der Antrag muss zwingend vor Vertragsabschluss gestellt werden.

Lohnt sich der Umstieg auf erneuerbare Energien für mein Haus?

In den allermeisten Fällen ja. Selbst ohne Förderung amortisiert sich eine Wärmepumpe meist innerhalb von 12 bis 18 Jahren über die niedrigeren Betriebskosten. Mit der aktuellen Förderung von bis zu 70 Prozent verkürzt sich die Amortisation deutlich. Voraussetzung sind eine vernünftige Dämmung und passende Heizflächen. Eine kostenlose Bestandsaufnahme durch einen Fachpartner zeigt verbindlich, ob sich der Umstieg für Ihr Gebäude rechnet.

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