Preis Dachziegel

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Preis Dachziegel: Kosten pro m² & Vergleich 2026

Inhalt

Der Preis für Dachziegel liegt je nach Art zwischen rund 8 und 52 Euro pro m² – und das nur für das Material. Wer sein Dach neu decken lässt, zahlt mit Arbeit meist deutlich mehr. Kein Wunder also, dass beim Preis für Dachziegel schnell ein Unterschied von mehreren tausend Euro fürs ganze Dach entsteht. Damit Sie genau wissen, womit Sie rechnen müssen, zeigen wir Ihnen die Preise nach Art, den Vergleich zwischen Ton und Beton sowie alle Zusatzkosten, die viele Hausbesitzer zunächst unterschätzen.

Clever Kompakt
Das Wichtigste zum Preis von Dachziegeln
  • Reine Materialpreise liegen je nach Art zwischen etwa 8 und 52 Euro pro m², einzelne Ziegel kosten rund 0,30 bis 2,60 Euro pro Stück.
  • Beton-Dachsteine sind im Kauf meist günstiger als Ton-Dachziegel, halten aber im Schnitt kürzer.
  • Für ein komplett neu gedecktes Dach inklusive Lattung und Dachdecker sollten Sie mit rund 65 bis 150 Euro pro m² rechnen.
  • In Baden-Württemberg und Bayern liegen die Preise oft 10 bis 20 Prozent über dem Schnitt.
  • Wer ohnehin neu deckt, spart langfristig, sofern er Dämmung oder Solar gleich mitplant.

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8–52 €
Material pro m² je nach Ziegel-Art
65–150 €
Neu gedecktes Dach pro m² inkl. Arbeit
+10–20 %
Aufpreis in BW & Bayern
60–80 J.
Haltbarkeit von Ton-Dachziegeln

Was kostet ein Dachziegel pro m²?

Beim reinen Preis fürs Material liegen Dachziegel je nach Modell zwischen etwa 8 und 52 Euro pro m². Die günstigsten Flächenziegel starten bei rund 0,30 bis 0,45 Euro pro Stück. Aufwendig veredelte Ziegel kosten dagegen bis über 2,50 Euro pro Stück. Weil pro m² je nach Format 8 bis über 40 Ziegel verlegt werden, entsteht daraus eine große Spanne.

Deshalb sagt der Stückpreis allein wenig aus. Denn ein zunächst günstiger, aber kleiner Ziegel kann am Ende teurer sein als ein größeres Modell, von dem Sie weniger Stück pro m² brauchen. Achten Sie beim Vergleich also immer auf den Preis pro m² und darauf, wie viele Ziegel der Hersteller je m² einplant.

Preise als Richtwerte (Stand 2026)

Die Preise sind marktübliche Richtwerte für Deutschland. Denn je nach Hersteller, Farbe, Oberfläche, Menge und Region können die echten Kosten spürbar abweichen. Ein festes Angebot bekommen Sie deshalb immer erst nach einer Aufnahme vor Ort.

Dachziegel-Preise nach Art im Vergleich

Die Form entscheidet stark über den Preis, denn sie bestimmt Materialbedarf, Aufwand beim Verlegen und Optik. Damit Sie die gängigen Arten auf einen Blick vergleichen können, haben wir die typischen Preise pro m² für Sie zusammengestellt.

Dachziegel-Art Optik Preis pro m² (Material)
Flachdachziegelschlicht, flächig5–20 €
Reformziegelzurückhaltend10–20 €
Biberschwanzziegeltraditionell12–20 €
Hohlpfannenziegelmarkante Welle13–25 €
Doppelmuldenfalzziegelrobust, sturmsicher15–30 €
Krempziegelhistorisch30–40 €
Mönch & Nonnemediterran40–50 €
Solardachziegelmodern, stromerzeugend300–400 €

Günstige Klassiker

Flachdach- und Reformziegel gehören zu den günstigsten Varianten und kommen gern bei Neubauten zum Einsatz. Zudem lassen sie sich schnell verlegen, was auch die Arbeitskosten senkt. Auch der Biberschwanz bleibt bezahlbar, benötigt aber deutlich mehr Ziegel pro m² und damit mehr Zeit auf dem Dach.

Hochwertige Sonderformen

Deutlich teurer wird es dagegen bei Sonderformen wie dem Krempziegel oder der Kombination aus Mönch und Nonne. Diese Ziegel sehen edel und historisch aus, sind jedoch aufwendiger zu fertigen und zu verlegen. Solardachziegel bilden zudem eine eigene Klasse: Sie erzeugen Strom, kosten aber ein Vielfaches – und sind eher eine Alternative zur klassischen Solaranlage als zum normalen Ziegel.

Ton-Dachziegel oder Beton-Dachstein – was ist günstiger?

Umgangssprachlich sagen viele „Dachziegel”, meinen aber zwei ganz verschiedene Produkte. Denn der echte Dachziegel besteht aus gebranntem Ton, der Beton-Dachstein dagegen aus Beton. Beide sehen sich ähnlich, unterscheiden sich beim Preis und bei der Haltbarkeit jedoch deutlich.

Beton-Dachsteine sind im Kauf oft günstiger, weil das Material weniger kostet und der Stein nicht gebrannt wird. Ton-Dachziegel kosten dagegen etwas mehr, punkten dafür aber mit langer Haltbarkeit und der klassischen, naturroten Optik. Welche Variante sich lohnt, hängt daher weniger vom Stückpreis ab als von Ihrer Sicht: kurzfristig sparen oder langfristig auf Haltbarkeit setzen.

Nicht nur auf den Stückpreis schauen

Rechnen Sie die Kosten immer auf die Jahre um. Denn ein Tondach kann sich trotz höherem Kaufpreis lohnen, weil es oft eine Ziegel-Generation länger hält als ein Betondach – und Sie sich so ein zweites neues Dach sparen.

Diese Faktoren beeinflussen den Preis

Warum kostet derselbe Ziegel bei zwei Angeboten unterschiedlich viel? Der reine Preis fürs Material ist nämlich nur ein Teil der Rechnung. Vor allem die folgenden Faktoren treiben die Kosten nach oben oder unten.

Material, Form und Oberfläche

Naturrote Ziegel sind in der Regel am günstigsten. Sobald jedoch eine farbige Schicht dazukommt – etwa Engobe (ein matter, mitgebrannter Überzug) oder eine glänzende Glasur – steigt der Preis. Denn je aufwendiger die Form und je feiner die Oberfläche, desto teurer wird der Ziegel.

Menge und Region

Größere Mengen senken oft den Stückpreis, weshalb sich bei einem ganzen Dach ein Vergleich besonders lohnt. Zudem spielt der Standort eine Rolle: In Baden-Württemberg und Bayern liegen die Preise wegen hoher Nachfrage häufig 10 bis 20 Prozent über dem Schnitt. Auch knappe Lieferungen der letzten Jahre haben die Preise spürbar steigen lassen.

Formziegel und Zubehör

Ein Dach besteht nicht nur aus Flächenziegeln. So kosten First-, Ortgang- und Lüfterziegel als Sonderformen pro Stück mehr – davon brauchen Sie allerdings deutlich weniger. Firstziegel starten beispielsweise bei rund 11 Euro, Ortgangziegel liegen bei etwa 15 Euro pro Stück.

Was kostet die komplette Dacheindeckung?

Für die Gesamtkosten zählt nicht nur der Ziegel, sondern das ganze Paket aus Material, Unterbau und Handwerk. Deshalb sollten Sie für ein komplett neu gedecktes Dach mit rund 65 bis 150 Euro pro m² rechnen. Kommt eine Dämmung oder ein neuer Dachstuhl hinzu, steigt der Preis entsprechend.

Damit Sie sehen, welche Posten in diesen Preis pro m² einfließen, gehen wir die wichtigsten Schritte kurz durch.

  • Altes Dach abtragen und entsorgen: Die Kosten hängen vom alten Material ab, denn gerade bei Altlasten wie Asbestzement wird es aufwendiger.
  • Lattung und Unterspannbahn erneuern: Dieser Unterbau trägt die Ziegel und schützt vor Nässe – deshalb wird er bei einem neuen Dach fast immer mit erneuert.
  • Dachziegel liefern und verlegen: Hier fließen Material und Arbeitszeit ein. Denn kleine Ziegel mit hohem Bedarf erhöhen den Aufwand beim Verlegen.
  • Formziegel, Kehlen und Anschlüsse setzen: First, Ortgang sowie Anschlüsse an Schornstein und Wand sorgen für die nötige Dichtheit.
  • Optional Dämmung und Solar mitmachen: Wer das offene Dach nutzt, spart später eine zweite Baustelle und damit auch Kosten.
Angebote immer vergleichen

Lassen Sie sich mehrere Angebote geben und achten Sie darauf, dass Gerüst, Entsorgung, Formziegel und Zusatzarbeiten enthalten sind. Sonst wirken günstige Angebote auf den ersten Blick attraktiv, werden dann aber durch Nachträge teuer.

Sanierung clever kombinieren: Dämmung, Solar & Förderung

Genau hier lohnt sich der Blick über den reinen Ziegelpreis hinaus. Denn wenn das Dach ohnehin offen ist, ist der beste Zeitpunkt gekommen, um Ihr Haus sparsamer zu machen. Als Energieberater und Dachprofi aus Stuttgart sehen wir in unseren Projekten in ganz Deutschland immer wieder, wie viel Geld eine clevere Kombination spart.

Eine neue Dämmung beim neuen Dach senkt dauerhaft Ihre Heizkosten und lässt sich zudem fördern. Für solche Schritte an der Gebäudehülle gibt es über die BAFA-Förderung in der Regel einen Zuschuss – mit einem Sanierungsfahrplan fällt dieser sogar höher aus. Deshalb prüfen wir im Rahmen der energetischen Sanierung, welche Schritte sich für Ihr Haus wirklich rechnen.

Auch Strom vom eigenen Dach bietet sich an, sobald die Fläche neu belegt wird. Ob eine klassische Anlage oder eine ins Dach integrierte Lösung – wir planen die Photovoltaik passend zu Ihrem neuen Dach. So zahlt sich das neue Dach gleich doppelt aus: durch geringere Stromkosten und einen höheren Wert Ihres Hauses.

Alles aus einer Hand

Neues Dach, Dämmung, Solar und Förderantrag greifen ineinander. Wenn folglich ein Ansprechpartner alle Gewerke steuert, sparen Sie nicht nur Aufwand, sondern vermeiden auch teure Fehler an den Schnittstellen zwischen den Handwerkern.

Fazit

Der Preis für Dachziegel hängt vor allem von der Art ab und liegt beim Material zwischen etwa 8 und 52 Euro pro m². Beton-Dachsteine sind im Kauf günstiger, Ton-Dachziegel dafür langlebiger. Für ein komplett neu gedecktes Dach inklusive Arbeit sollten Sie mit 65 bis 150 Euro pro m² rechnen. Weil das offene Dach zudem die beste Gelegenheit für Dämmung und Solar ist, lohnt sich der Blick aufs ganze Projekt statt nur auf den Ziegelpreis. So treffen Sie eine Entscheidung, die sich über Jahrzehnte auszahlt.

Weiterführend: Mehr zu unseren Leistungen als Dachdecker in Stuttgart, zur energetischen Sanierung und zur passenden Photovoltaik.

Häufige Fragen zum Preis von Dachziegeln

Kosten und Menge

Was kostet ein Dachziegel pro m²?

Der reine Preis fürs Material liegt je nach Art zwischen rund 8 und 52 Euro pro m². Günstige Flach- und Reformziegel starten bei etwa 5 bis 20 Euro, während Sonderformen wie Mönch und Nonne 40 bis 50 Euro kosten. Für das komplett gedeckte Dach inklusive Arbeit sollten Sie dagegen mit 65 bis 150 Euro pro m² rechnen.

Wie viele Dachziegel braucht man pro m²?

Das hängt stark vom Format ab. Bei großen Ziegeln reichen oft 8 bis 12 Stück pro m², beim kleinen Biberschwanz sind es dagegen 30 bis 40 Stück. Je mehr Ziegel Sie verlegen, desto höher fällt folglich auch der Preis für die Arbeit aus.

Warum sind Dachziegel teurer geworden?

In den letzten Jahren haben höhere Energie- und Rohstoffkosten sowie knappe Lieferungen die Preise spürbar steigen lassen. Weil Ton-Ziegel bei hoher Hitze gebrannt werden, wirken sich teure Energie hier besonders aus. Zusätzlich sorgt die hohe Nachfrage in Regionen wie Baden-Württemberg für Aufschläge.

Material, Haltbarkeit und Förderung

Sind Ton- oder Beton-Ziegel günstiger?

Beton-Dachsteine sind im Kauf meist günstiger, weil das Material weniger kostet und die Steine nicht gebrannt werden. Ton-Dachziegel kosten dagegen etwas mehr, halten aber im Schnitt 60 bis 80 Jahre statt rund 40 Jahre. Auf die ganze Nutzungszeit gerechnet kann sich das teurere Tondach deshalb lohnen.

Gibt es eine Förderung für ein neues Dach?

Das reine Neudecken ist nicht förderfähig. Sobald Sie das Dach aber im Zuge der Arbeiten dämmen, gibt es über die BAFA einen Zuschuss für die Dämmung der Gebäudehülle – mit einem Sanierungsfahrplan fällt dieser sogar höher aus. Wir prüfen deshalb für Sie, welche Förderung in Ihrem Fall möglich ist.

Lohnt es sich, beim neuen Dach Solar einzuplanen?

Ja, denn wenn die Fläche ohnehin neu belegt wird, lassen sich Solarmodule mit wenig Zusatzaufwand einbauen. So sparen Sie sich eine zweite Baustelle und erhöhen zugleich den Wert Ihres Hauses. Ob eine klassische Anlage oder eine ins Dach integrierte Lösung besser passt, klären wir gern in der Beratung.

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