AKTUELLES WISSEN

Gasheizung: Kosten, neue Rechtslage & Alternativen

Inhalt

Die Gasheizung ist noch immer die Nummer eins in deutschen Heizungskellern: Gut 56 Prozent aller Wohnungen werden mit Gas beheizt – mehr dazu in unserem Beitrag zum Heizungsbestand in Deutschland. Gleichzeitig hat sich die Rechtslage soeben grundlegend geändert: Seit Ende Juli 2026 gilt das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), das das umstrittene „Heizungsgesetz” ablöst. Wir zeigen Ihnen deshalb, was eine neue Gasheizung 2026 kostet, welche Regeln jetzt wirklich gelten und wann sich der Umstieg auf eine Wärmepumpe für Sie rechnet.

Clever Kompakt
Das Wichtigste im Überblick
  • Eine neue Gasheizung kostet inklusive Montage rund 9.000 bis 15.500 €, eine kleine Gastherme für die Wohnung gibt es beispielsweise ab etwa 5.000 €.
  • Seit Ende Juli 2026 gilt das GModG: Die 65-Prozent-Pflicht für erneuerbare Energien ist entfallen, der Einbau bleibt somit erlaubt.
  • Ab 2029 greift jedoch die „Bio-Treppe”: Neu eingebaute Gaskessel müssen steigende Anteile grüner Gase nutzen – das verteuert den Betrieb Jahr für Jahr.
  • Für neue Gaskessel gibt es 0 % staatliche Förderung. Der Wechsel zur Wärmepumpe wird dagegen mit 30 bis 70 % bezuschusst, bei niedrigem Einkommen mit bis zu 80 %.
  • Die laufenden Kosten liegen im Einfamilienhaus bei rund 2.300 bis 3.000 € pro Jahr – außerdem treiben CO₂-Preis und Netzentgelte sie weiter nach oben.

Heizungs-Beratung anfragen Zum Heizungsbau bei GREENOX

9.000–15.500 €
Neue Gasheizung inkl. Montage (Richtwert)
56,1 %
Anteil von Gas am deutschen Heizungsbestand
0 %
Staatliche Förderung beim Gas-Neueinbau
15–20 J.
Typische Lebensdauer eines Gaskessels

Darf ich 2026 noch eine Gasheizung einbauen?

Ja – und zwar einfacher als in den beiden Jahren zuvor. Am 28. Juli 2026 wurde das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) im Bundesgesetzblatt 2026 I Nr. 226 verkündet. Die Heizungsregeln treten laut Bund unmittelbar mit der Verkündung in Kraft und gelten damit seit Ende Juli 2026 (Details beim offiziellen GEG-Infoportal des Bundes). Damit ist die zentrale Vorgabe des alten Gebäudeenergiegesetzes (GEG) entfallen: die Pflicht, dass neue Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien laufen müssen.

Außerdem sind die Beratungspflicht vor dem Kauf sowie die Kopplung an die kommunale Wärmeplanung gestrichen. Zudem wurden bestimmte Betriebsverbote für alte Öl- und Gaskessel gelockert – was das für Ihre Anlage bedeutet, lesen Sie in unserem Beitrag zur Austauschpflicht für Heizungen.

Die Bio-Treppe: Pflicht-Anteile grüner Gase ab 2029

Ganz ohne Auflagen bleibt das Heizen mit Gas allerdings nicht. Das GModG führt die sogenannte Bio-Treppe ein: Neu eingebaute fossile Heizungen müssen ab 2029 einen schrittweise steigenden Anteil grüner Brennstoffe nutzen – etwa Biomethan oder grünen Wasserstoff. Vorgesehen sind 10 Prozent ab 2029, 15 Prozent ab 2030, 30 Prozent ab 2035 und 60 Prozent ab 2040. Weil grüne Gase deutlich teurer sind als Erdgas und nur begrenzt verfügbar, wird das Heizen mit Gas dadurch von Stufe zu Stufe teurer. Bestandsanlagen trifft die Treppe zwar nicht direkt, allerdings startet 2028 eine Grüngasquote für die Gasversorger – dadurch fließen die Mehrkosten grüner Gase nach und nach in jeden Gastarif ein.

Was kostet eine neue Gasheizung?

Eine neue Gasheizung kostet inklusive Einbau im Schnitt 9.000 bis 15.500 €. Der genaue Preis hängt allerdings von der Leistungsklasse, der Geräteart und dem Aufwand der Montage ab. Damit Sie die einzelnen Posten auf einen Blick sehen, haben wir die typischen Kosten zusammengestellt:

KostenpunktRichtwert
Gas-Brennwertkessel (Gerät)3.000 – 7.000 €
Installation und Demontage der alten Heizung2.000 – 3.000 €
Schornsteinsanierung (Abgasleitung)1.000 – 2.500 €
Warmwasserspeicher1.000 – 2.000 €
Hydraulischer Abgleich (Feineinstellung der Heizungsventile)500 – 1.000 €
Gasanschluss, falls nicht vorhanden1.500 – 3.700 €
Gesamt (ohne neuen Gasanschluss)ca. 9.000 – 15.500 €

Gastherme: die kompakte Lösung für Wohnungen

In Wohnungen und kleinen Häusern kommt meist eine Gastherme zum Einsatz – ein wandhängendes Brennwertgerät, das Heizwärme und Warmwasser liefert. Kleine Kombithermen mit Durchlauferhitzer sind bereits ab etwa 5.000 € inklusive Installation zu haben. Allerdings schaffen sie in der Regel nur den Bedarf einer Wohnung oder eines kleinen Einfamilienhauses.

Preisangaben als Richtwerte (Stand Mitte 2026)

Die genannten Kosten basieren auf aktuellen Marktdaten von Verbraucherportalen und Anbietern. Je nach Region, Hersteller und Zustand Ihrer Heizungsanlage können die tatsächlichen Preise abweichen. Ein verbindliches Angebot ersetzt diese Übersicht deshalb nicht.

Laufende Kosten: Gaspreis, Wartung und CO₂-Preis

Bei einem Gaspreis von rund 11 bis 12 Cent pro kWh (Stand Anfang 2026) und einem typischen Verbrauch von 20.000 kWh zahlt ein Einfamilienhaus etwa 2.300 bis 3.000 € Heizkosten pro Jahr. Außerdem kommen die jährliche Wartung mit 100 bis 200 € sowie die Gebühren für den Schornsteinfeger dazu. Folglich sollten Sie die Betriebskosten mindestens genauso ernst nehmen wie den Kaufpreis.

Der CO₂-Preis macht Gas jedes Jahr teurer

Im Gaspreis steckt außerdem die CO₂-Bepreisung – eine Abgabe auf jede Tonne Kohlendioxid, die beim Verbrennen von Erdgas entsteht. Aktuell macht sie grob 1 bis 1,5 Cent pro kWh aus, denn bis Ende 2027 gilt noch ein fester Preiskorridor von 55 bis 65 € pro Tonne. Ab 2028 wird der Preis dann nicht mehr politisch festgelegt, sondern über den europäischen Emissionshandel (ETS 2) am Markt gebildet – der Start wurde von 2027 auf 2028 verschoben. Fachleute halten danach deutlich höhere Werte für möglich; einzelne Szenarien reichen beispielsweise bis 300 € pro Tonne. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus wären das über 1.000 € Mehrkosten pro Jahr.

Laufende Kosten pro Jahr (EFH, ca. 20.000 kWh)Richtwert
Gasverbrauch (inkl. CO₂-Preis)2.200 – 2.700 €
Wartung100 – 200 €
Schornsteinfegerca. 50 – 100 €
Gesamtca. 2.300 – 3.000 €

Die vier Arten der Gasheizung

Die Geräte unterscheiden sich vor allem darin, wie sie Warmwasser bereiten und wie viel Leistung sie liefern. Damit Sie die Varianten klar auseinanderhalten können, haben wir sie gegenübergestellt:

MerkmalGasthermeKombithermeKompaktgerätGas-Brennwertkessel
Montage wandhängend wandhängend wandhängend oder bodenstehend bodenstehend
Warmwasser externer Speicher Durchlauferhitzer integrierter Speicher externer Speicher
Typischer Einsatz Wohnung, EFH Wohnung, EFH meist EFH EFH mit hohem Bedarf, MFH
Mit Solarthermie kombinierbar ✓ Ja ✗ Nein ~ Bedingt ✓ Ja

Moderne Geräte arbeiten außerdem durchweg mit Brennwerttechnik: Sie nutzen zusätzlich die Wärme aus den Abgasen und erreichen dadurch Wirkungsgrade von bis zu 98 Prozent. Gegenüber einem alten Konstanttemperaturkessel sparen Sie damit 15 bis 30 Prozent Gas – bei einem Tausch alt gegen neu ist das der wichtigste Effizienzhebel.

Kostenrisiken: Warum Gas ab 2028 deutlich teurer werden dürfte

Der niedrige Kaufpreis ist allerdings nur die halbe Wahrheit, denn das Risiko liegt in den Folgejahren. Drei Preistreiber wirken dabei zusammen. Erstens der CO₂-Preis, der ab 2028 über den freien Markt gebildet wird. Zweitens die Bio-Treppe des GModG, die bei neu eingebauten Heizungen ab 2029 teure grüne Gase verpflichtend macht – zudem erreicht die Grüngasquote der Versorger ab 2028 jeden Gastarif. Drittens die Netzentgelte: Je mehr Haushalte vom Gas auf Nahwärme oder Wärmepumpen umsteigen, desto weniger Kunden teilen sich die festen Kosten des Gasnetzes. Eine Fraunhofer-Modellrechnung hält deshalb bis 2045 jährliche Netzkosten von 3.300 bis 4.300 € pro Haushalt für möglich.

Förderung: 0 % für die Gasheizung – bis zu 70 % für den Umstieg

Für den Kauf einer neuen Gasheizung gibt es keine staatliche Förderung mehr. Lediglich die Mehrkosten für eine zu 100 Prozent wasserstofffähige Anlage sind unter engen Bedingungen förderfähig – mehr dazu in unserem Beitrag zur Wasserstoffheizung. Ganz anders sieht es dagegen beim Umstieg auf erneuerbare Systeme aus: Über den Zuschuss KfW 458 fördert der Staat den Tausch Ihres Gaskessels gegen eine Wärmepumpe, Pelletheizung oder Solarthermie.

So setzt sich der Zuschuss seit dem 21. Juli 2026 zusammen

Die Grundförderung beträgt 30 Prozent der förderfähigen Kosten von maximal 28.000 € für die erste Wohneinheit. Dazu kommt der Klimageschwindigkeitsbonus von 16 Prozent – etwa dann, wenn Sie eine funktionstüchtige Ölheizung oder einen mindestens 20 Jahre alten Gaskessel ersetzen. Haushalte mit niedrigem Einkommen erhalten zusätzlich den Einkommensbonus von 40, 30 oder 10 Prozent. Insgesamt sind 70 Prozent Zuschuss möglich, bei geringem Einkommen bis zu 80 Prozent – das entspricht maximal 19.600 bzw. 22.400 €. Alle Details stehen bei der KfW.

Wichtig für Ihre Planung: Ab dem 1. Februar 2027 sinken der Klimageschwindigkeitsbonus und die förderfähigen Kosten halbjährlich. Wer den Heizungstausch ohnehin plant, sichert sich deshalb mit einem frühen Antrag die besseren Konditionen – aktuelle Entwicklungen fassen wir laufend in den News zur Heizungsförderung 2026 zusammen.

Richtige Reihenfolge beim Förderantrag

Beim KfW-Zuschuss 458 schließen Sie zuerst einen Liefer- oder Leistungsvertrag mit auflösender oder aufschiebender Bedingung ab – der Vertrag wird also erst mit der Förderzusage wirksam. Ohne diese Klausel gilt der Vertragsabschluss als förderschädlicher Vorhabenbeginn. Danach folgen die Bestätigung zum Antrag (BzA), der Antrag im KfW-Portal und erst nach der Zusage die Umsetzung.

Gasheizung austauschen oder behalten? Eine ehrliche Einordnung

In unseren Projekten in Stuttgart und ganz Deutschland sehen wir beide Fälle: Häuser, in denen der Gaskessel noch einige Jahre wirtschaftlich läuft – und Häuser, in denen jeder weitere Winter mit dem alten Kessel Geld verschenkt. Entscheidend sind dabei vor allem das Alter der Anlage, der Zustand des Gebäudes und Ihre Perspektive auf die nächsten 15 bis 20 Jahre.

Wann sich der Austausch jetzt lohnt

Ist Ihr Kessel älter als 20 Jahre, sichert Ihnen der Austausch den vollen Klimageschwindigkeitsbonus – und eine Wärmepumpe senkt die Betriebskosten typischerweise um mehrere hundert Euro pro Jahr. Entgegen der verbreiteten Annahme funktioniert das meist auch mit vorhandenen Heizkörpern, sofern die Vorlauftemperatur (die Temperatur des Heizungswassers) nicht zu hoch sein muss. Ob Ihr Haus geeignet ist, klärt eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 – wie der Umstieg konkret abläuft, zeigen wir im Beitrag Wärmepumpe einbauen. Einen Überblick über Technik und Kosten gibt unser Ratgeber zur Wärmepumpe.

Wann eine Gasheizung übergangsweise sinnvoll bleibt

Es gibt allerdings Fälle, in denen eine neue Gastherme vertretbar ist: etwa wenn die Etagenheizung in der Eigentumswohnung plötzlich ausfällt und kurzfristig Ersatz her muss, oder wenn Ihre Kommune für Ihr Quartier ein Wärmenetz plant und sich ein Anschluss in wenigen Jahren abzeichnet. Rechnen Sie dann jedoch die steigenden Betriebskosten über die gesamte Laufzeit ein – und prüfen Sie, welche Systeme langfristig passen. Eine gute Entscheidungsgrundlage bietet deshalb unser Vergleich Welche Heizung für den Altbau?.

Erst rechnen, dann entscheiden

Eine Energieberatung vergleicht die Vollkosten von Gasheizung, Wärmepumpe und Co. über 20 Jahre – inklusive Förderung, CO₂-Preis und Sanierungsbedarf Ihres Gebäudes. Dadurch treffen Sie die Entscheidung auf Basis Ihrer Zahlen, nicht auf Basis von Durchschnittswerten.

Fazit: Gasheizung bleibt erlaubt – aber selten die beste Wahl

Das GModG hat den Einbau einer Gasheizung seit Ende Juli 2026 formal erleichtert, wirtschaftlich spricht jedoch immer weniger dafür. Den niedrigen Anschaffungskosten von 9.000 bis 15.500 € stehen nämlich null Förderung, die Bio-Treppe ab 2029, der frei gehandelte CO₂-Preis ab 2028 und steigende Netzentgelte gegenüber. Als kurzfristige Übergangslösung kann eine neue Gastherme sinnvoll sein – als Investition für die nächsten 20 Jahre ist hingegen der geförderte Umstieg auf ein erneuerbares Heizsystem in den meisten Fällen die rechnerisch bessere Entscheidung.

Weiterführende Artikel: Wärmepumpe einbauen: Ablauf und Kosten, Welche Heizung für den Altbau? und Heizung Austauschpflicht 2026.

Häufige Fragen zur Gasheizung

Kosten und Rechtslage

Darf ich 2026 noch eine neue Gasheizung einbauen?

Ja. Seit Ende Juli 2026 gilt das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), das die 65-Prozent-Pflicht für erneuerbare Energien abgeschafft hat. Außerdem ist die Beratungspflicht vor dem Kauf entfallen. Ab 2029 müssen neu eingebaute Gasheizungen allerdings steigende Anteile grüner Gase wie Biomethan nutzen – das macht den Betrieb Jahr für Jahr teurer.

Was kostet eine neue Gasheizung mit Einbau?

Eine neue Gasheizung kostet inklusive Montage rund 9.000 bis 15.500 €. Kleine Gasthermen für Wohnungen sind ab etwa 5.000 € zu haben. Muss zusätzlich ein Gasanschluss gelegt werden, kommen je nach Lage 1.500 bis 3.700 € dazu. Alle Werte sind Richtwerte und hängen vor allem von Gerät, Region und Montageaufwand ab.

Wie lange hält eine Gasheizung?

Die typische Lebensdauer liegt bei 15 bis 20 Jahren. Mit regelmäßiger jährlicher Wartung – Kostenpunkt 100 bis 200 € – erreichen viele Geräte auch längere Laufzeiten. Ab etwa 20 Jahren steigen jedoch die Reparaturkosten, und der Wirkungsgrad alter Kessel liegt deutlich unter dem moderner Brennwerttechnik.

Was ist der Unterschied zwischen Gastherme und Gasheizung?

„Gasheizung” ist der Oberbegriff für alle mit Gas betriebenen Heizungen. Die Gastherme ist eine kompakte, wandhängende Bauform, die vor allem in Wohnungen und kleinen Häusern eingesetzt wird. Außerdem gibt es Kombithermen mit Durchlauferhitzer, Kompaktgeräte mit integriertem Speicher und bodenstehende Gas-Brennwertkessel für größere Gebäude.

Austausch und Förderung

Gibt es noch eine Förderung für Gasheizungen?

Nein, der Neueinbau wird nicht mehr gefördert. Lediglich die Mehrkosten für eine vollständig wasserstofffähige Anlage sind unter engen Bedingungen förderfähig. Der Umstieg auf eine Wärmepumpe oder andere erneuerbare Heizsysteme wird dagegen über den KfW-Zuschuss 458 mit 30 bis 70 Prozent gefördert, bei niedrigem Einkommen mit bis zu 80 Prozent.

Was kostet die Umrüstung von Gasheizung auf Wärmepumpe?

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet im Einfamilienhaus vor Förderung rund 27.000 bis 35.000 €, zudem schlägt die Demontage der alten Anlage mit etwa 500 bis 700 € zu Buche. Nach Abzug des KfW-Zuschusses von 30 bis 70 Prozent bleiben in vielen Projekten Eigenkosten zwischen etwa 10.000 und 20.000 €. Entscheidend sind Gebäudezustand, Heizflächen und die gewählte Anlage.

Wie lange darf ich meine alte Gasheizung noch betreiben?

Funktionierende Gasheizungen dürfen weiter betrieben und auch repariert werden. Mit dem GModG wurden die früheren starren Betriebsverbote für alte Kessel zudem gelockert. Die Bio-Treppe gilt zwar nur für neu eingebaute Heizungen, allerdings wird der Betrieb auch im Bestand teurer: Ab 2028 fließt die Grüngasquote der Versorger in die Gastarife ein, außerdem verteuert der CO₂-Preis jede Kilowattstunde Erdgas. Planen sollten Sie deshalb trotzdem.

Wie stark steigen die Gaskosten durch den CO₂-Preis?

Aktuell macht der CO₂-Preis grob 1 bis 1,5 Cent pro kWh aus – bei 20.000 kWh also 200 bis 300 € im Jahr. Bis Ende 2027 gilt dafür noch ein fester Korridor von 55 bis 65 € pro Tonne. Ab 2028 wird der Preis dann über den EU-Emissionshandel am Markt gebildet. Fachleute halten danach deutlich höhere Werte für möglich; einzelne Szenarien gehen beispielsweise von bis zu 300 € pro Tonne CO₂ aus, was die Kosten mehr als verdreifachen würde.

Jetzt clever starten
Heizungs-Beratung bei GREENOX
Unsicher, ob Ihre Gasheizung noch einige Jahre bleiben soll oder der Umstieg sich rechnet? Unser Team aus Heizungsbauern und Energieberatern vergleicht die Vollkosten für Ihr Gebäude und übernimmt auf Wunsch außerdem den kompletten Förderantrag – alles aus einer Hand.
Beratungsgespräch vereinbaren Kontakt aufnehmen

Anfrage bei GREENOX!

Jetzt anfragen. Wir melden uns innerhalb von 48 Stunden.

Welche Leistung(en) möchten Sie bei der GREENOX GmbH anfragen?
Erzählen Sie uns bitte etwas über Ihr Vorhaben

Falls Sie hilfreiche Unterlagen wie Baupläne, Angebote oder ähnliches haben, laden Sie diese bitte hier als Anlage hoch.
Ihre Kontaktdaten
Wie dürfen wir Sie kontaktieren?
Zeitpunkt der Kontaktaufnahme (sofern eingeschränkt erreichbar)
Woher kennen Sie uns?
Fast geschafft. Bitte stimmen Sie noch der Kontaktaufnahme zu

Falls Ihre Anfrage nicht wie gewünscht funktioniert, erreichen Sie uns auch per E-Mail unter info@greenox-group.de.

Vielen Dank für Ihre Anfrage

Wir melden uns innerhalb von 48 Stunden bei Ihnen.

Eine Bestätigung Ihrer Anfrage haben wir Ihnen per E-Mail geschickt. Bei dringenden Fragen erreichen Sie uns auch zuvor telefonisch.

In unserem Blog finden Sie aktuelle Themen und häufige Fragen zur Energieberatung und energetischen Sanierung.