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Heizungswartung 2026: Kosten, Pflichten & Umlagefähigkeit

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Themen in diesem Beitrag

Eine Heizungswartung ist mehr als nur eine lästige Pflicht: Sie sichert die Effizienz Ihrer Anlage, beugt teuren Ausfällen vor und hält den Garantieanspruch des Herstellers aufrecht. Wir zeigen Ihnen, was bei einer professionellen Wartung tatsächlich gemacht wird, was sie 2026 kostet, wer sie zahlt (Mieter oder Vermieter), wie oft sie vorgeschrieben ist und wann Sie sie steuerlich absetzen können. Außerdem klären wir die zentrale Frage, ob die Kosten in der Nebenkostenabrechnung auf Mieter umgelegt werden dürfen – inklusive der Spezialfälle Ersatzteile und größere Reparaturen.

Clever Kompakt
Heizungswartung – das Wichtigste auf einen Blick
  • Eine Heizungswartung sollte einmal jährlich stattfinden – bei Gas-, Öl- und Pelletheizungen ist sie häufig sogar Pflicht laut Herstellervorgabe und Gebäudeenergiegesetz (GEG).
  • Die Kosten liegen je nach Heizungstyp zwischen 120 € (Gas-Brennwert) und 300 € (Pelletheizung) – inklusive Anfahrt und Standardarbeiten.
  • Wartungskosten sind vollständig umlagefähig auf Mieter über die Nebenkostenabrechnung (§ 2 Nr. 4d BetrKV).
  • Reparatur- und Ersatzteilkosten dagegen sind nicht umlagefähig und müssen vom Vermieter selbst getragen werden.
  • Für Selbstnutzer sind Wartungskosten als Handwerkerleistung mit bis zu 1.200 € pro Jahr steuerlich absetzbar.

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1×/Jahr
Empfohlene Wartungshäufigkeit
120–300 €
Typischer Kostenrahmen pro Jahr
100 %
Umlagefähig auf Mieter (Wartung)
bis 15 %
Energieersparnis durch regelmäßige Wartung

Was ist eine Heizungswartung – und warum lohnt sie sich?

Eine Heizungswartung ist die regelmäßige, systematische Überprüfung der Heizungsanlage durch einen Fachbetrieb. Sie umfasst Reinigung, Funktionsprüfung, Einstellung und – wenn nötig – kleine Justierungen, um eine sichere und effiziente Wärmeerzeugung sicherzustellen. Ziel ist es, Verschleiß früh zu erkennen, die Verbrennung optimal einzustellen und die Lebensdauer der Anlage zu verlängern.

Die wirtschaftlichen Vorteile sind klar: Eine gut gewartete Heizung verbraucht bis zu 15 % weniger Energie als eine ungewartete Anlage. Über die typische Lebensdauer von 20 Jahren amortisieren sich die jährlichen Wartungskosten dadurch mehrfach – auch ohne ungeplante Reparaturkosten zu rechnen.

Was wird bei einer Heizungswartung gemacht?

Der Umfang einer Wartung hängt vom Heizungstyp ab. Bei einer typischen Gas-Brennwertheizung umfasst die Wartung diese Schritte:

  • Sichtprüfung der Anlage: Heizkessel, Anschlussleitungen, Pumpe, Pufferspeicher und Abgaswege werden auf Schäden, Korrosion oder Undichtigkeiten geprüft.
  • Reinigung des Brenners und Wärmetauschers: Rußansammlungen und Ablagerungen werden entfernt. Bei Brennwertgeräten zusätzlich Reinigung des Kondensat-Ableiters.
  • Einstellung der Verbrennung: Messung der Abgaswerte (CO, CO₂, O₂, Abgastemperatur) und Justierung des Brenners auf optimale Werte.
  • Wasserdruck und Ausdehnungsgefäß prüfen: Manometer ablesen, Druck nachjustieren, Vordruck des Ausdehnungsgefäßes kontrollieren.
  • Sicherheitsventile und Regelung testen: Funktionsprüfung aller Sicherheitseinrichtungen, Regelung und Witterungsführung.
  • Verschleißteile prüfen: Zündelektroden, Dichtungen, Filter, ggf. austauschen.
  • Dokumentation: Wartungsprotokoll mit allen Messwerten, durchgeführten Arbeiten und Empfehlungen – wichtig für Garantieansprüche und Heizungs-TÜV.
Wartung ≠ Reparatur

Wartung umfasst nur die routinemäßigen, planbaren Arbeiten – Verschleißteile bis zu einem geringen Wert sind oft inklusive. Wenn größere Defekte erkannt werden (z. B. defekte Umwälzpumpe, undichter Wärmetauscher), ist das eine Reparatur, die separat in Rechnung gestellt wird. Diese Unterscheidung ist wichtig für die Umlagefähigkeit auf Mieter.

Heizungswartung – wie oft ist sie nötig?

Die meisten Hersteller schreiben eine jährliche Wartung vor, damit Garantie und Gewährleistung erhalten bleiben. Bei einigen Anlagentypen gibt es zusätzliche Vorgaben:

Heizungstyp Empfohlene Wartung Gesetzliche Vorgabe
Gas-Brennwert 1× jährlich GEG, BImSchV (Abgasmessung)
Öl-Brennwert 1× jährlich GEG, BImSchV (Schornsteinfeger)
Pelletheizung 1× jährlich, plus Aschereinigung 1. BImSchV
Hackschnitzel 1× jährlich, plus quartalsweise Eigenkontrolle 1. BImSchV
Wärmepumpe 1× alle 2 Jahre (Mindestumfang), 1× jährlich empfohlen ChemKlimaSchutzV bei F-Gasen
Fernwärme-Übergabestation Durch Versorger, meist alle 3–5 Jahre Versorgervertrag

Wann genau im Jahr Sie warten lassen, ist Ihnen überlassen. Ideal ist das Spätsommer-Fenster (August/September): Die Heizung war den ganzen Sommer aus, Fachbetriebe haben freie Termine, und vor dem Heizstart steht die Anlage geprüft und optimal eingestellt da.

Was kostet eine Heizungswartung 2026?

Die Kosten richten sich nach Heizungstyp, Anlagenalter und Region. Wir haben aktuelle Marktrichtwerte für Sie zusammengestellt:

Heizungstyp Kosten pro Wartung Anmerkung
Gas-Brennwert 120–200 € Standard im Eigenheim
Öl-Brennwert 150–250 € Plus Filtertausch je nach Tank
Pelletheizung 200–300 € Aschereinigung, Brennraum, Schnecke
Hackschnitzel 250–400 € Inkl. Austragungssystem
Luft-Wasser-Wärmepumpe 150–250 € Filter, Verdampfer, Steuerung
Sole-Wasser-Wärmepumpe 180–280 € Plus Soledruck-Prüfung
Preise als Richtwerte

Die Beträge umfassen Anfahrt, Standard-Wartungsarbeiten und Wartungsprotokoll. In Großstädten wie Stuttgart, München oder Hamburg liegen die Preise tendenziell am oberen Rand der Spanne. Wartungsverträge mit pauschalem Jahrespreis und festem Termin sind oft 10–20 % günstiger als Einzelaufträge. Zusätzlicher Aufwand für Ersatzteile oder Schornsteinfeger-Anmeldung kommt extra dazu.

Wartungsvertrag oder Einzelauftrag?

Ein Wartungsvertrag mit dem Heizungsbauer hat zwei Vorteile: garantierter Termin (oft fünf Jahre im Voraus) und reduzierter Stundensatz für Reparaturen während der Vertragslaufzeit. Einzelaufträge sind flexibler, kosten aber bei akuten Defekten meist Aufschläge und längere Wartezeiten. Für Vermieter und WEGs lohnt sich ein Wartungsvertrag fast immer – schon wegen der Planungssicherheit für die Nebenkostenabrechnung.

Heizungswartung – Mieter oder Vermieter? Die Rechtslage

Die wahrscheinlich häufigste Frage rund um die Heizungswartung. Die Antwort ist eindeutig: Die Beauftragung der Wartung ist Aufgabe des Vermieters, der die Heizungsanlage instand zu halten hat. Die laufenden Wartungskosten darf der Vermieter aber über die Nebenkostenabrechnung auf die Mieter umlegen.

Was sagt das Gesetz?

Die Heizungswartung ist nach § 2 Nr. 4 lit. d der Betriebskostenverordnung (BetrKV) ausdrücklich als umlagefähige Betriebskosten aufgeführt. Voraussetzung ist nur, dass die Umlagefähigkeit im Mietvertrag entweder explizit vereinbart oder allgemein auf die BetrKV verwiesen wurde. Die Höhe der Kosten muss zudem dem Wirtschaftlichkeitsgrundsatz entsprechen – also marktüblich sein. Mieter haben Einsichtsrecht in die Rechnungen.

Was ist umlagefähig – und was nicht?

Hier ist die genaue Abgrenzung entscheidend, weil Streit oft an dieser Linie entsteht. Die folgende Übersicht zeigt, was auf Mieter umgelegt werden darf und was Sache des Vermieters bleibt:

Position Umlagefähig? Anmerkung
Jährliche Wartungspauschale ✓ Ja BetrKV § 2 Nr. 4d
Abgasmessung Schornsteinfeger ✓ Ja BetrKV § 2 Nr. 4a
Anfahrtspauschale Wartung ✓ Ja Teil der Wartungskosten
Kleine Verschleißteile (Dichtungen, Filter) ✓ Ja Wenn Teil der Wartungspauschale
Größere Reparaturen (Pumpentausch, etc.) ✗ Nein Instandhaltung = Vermieter
Ersatzteile außerhalb der Pauschale ✗ Nein BGH-Rechtsprechung
Heizkesseltausch / Modernisierung ✗ Nein Kann nur als Modernisierungsumlage (§ 559 BGB) anteilig umgelegt werden
Hydraulischer Abgleich ✗ Nein Einmalige Investition, vom Vermieter zu tragen
Ersatzteile sind nicht umlagefähig

Der Bundesgerichtshof hat mehrfach klargestellt: Ersatzteile, die über die regulären Verschleißteile der Wartung hinausgehen, sind Instandsetzung, nicht Wartung. Diese Kosten muss der Vermieter selbst tragen – auch wenn sie auf der Wartungsrechnung erscheinen. Mieter sollten die Position deshalb immer prüfen lassen, im Zweifel beim Mieterverein.

Wie lange dauert eine Heizungswartung?

Die Dauer hängt vom Heizungstyp ab. Faustregeln aus der Praxis:

  • Gas-Brennwert ohne Probleme: 45 bis 90 Minuten – inklusive Messung und Protokoll.
  • Öl-Brennwert mit Brennerservice: 60 bis 120 Minuten – mehr Aufwand bei Düse und Filter.
  • Pellet- oder Hackschnitzelheizung: 90 bis 180 Minuten – Aschebehälter, Brennraum, Förderschnecke.
  • Wärmepumpe: 60 bis 90 Minuten – Filter, Verdampfer, Steuerungs-Check.

Sie sollten also etwa zwei Stunden Zeit einplanen und zu Beginn und Ende ansprechbar sein – insbesondere, wenn Defekte erkannt werden, die eine Entscheidung erfordern.

Heizungswartung steuerlich absetzbar – so geht’s

Selbstnutzende Eigentümer können die Heizungswartung in der Einkommensteuererklärung als Handwerkerleistung nach § 35a EStG geltend machen. Begünstigt sind dabei 20 % der Arbeitskosten, maximal 1.200 Euro pro Jahr.

Was Sie beachten müssen

  • Nur Arbeitskosten: Materialkosten und Ersatzteile sind nicht abzugsfähig. Die Rechnung muss Arbeitskosten getrennt ausweisen.
  • Bargeldlose Zahlung: Banküberweisung, kein Bargeld – sonst keine Anerkennung durch das Finanzamt.
  • Rechnung aufbewahren: Sieben Jahre Aufbewahrungspflicht für Steuerunterlagen.
  • Eintragung: In der Anlage „Haushaltsnahe Aufwendungen” (Mantelbogen).

Vermieter können die Wartungskosten dagegen als Werbungskosten aus Vermietung und Verpachtung in voller Höhe absetzen – plus, wenn sie sie an Mieter weitergegeben haben, neutralisieren sich die Beträge in der Steuerrechnung.

Hersteller-spezifische Wartung: Buderus, Viessmann, Vaillant & Co.

Viele Heizungshersteller bieten eigene Werkskundendienste an. Die Vorteile: Originalersatzteile, geschultes Personal und Garantieerhalt. Die Nachteile: höhere Stundensätze und längere Wartezeiten als bei lokalen Heizungsbauern.

  • Buderus: Werkskundendienst nur in bestimmten Regionen. Lokale Buderus-Partner sind oft die schnellere Wahl.
  • Viessmann: Direktbuchung über die Viessmann-App möglich, Werkskundendienst-Netz bundesweit.
  • Vaillant: Vaillant Werkskundendienst Premium mit Wartungsverträgen – attraktiv für Komplettpakete.
  • Junkers / Bosch Thermotechnik: Lokaler Heizungsbauer mit Bosch-Schulung meist günstigste Variante.
  • Wolf: Wolf-zertifizierte Partnerbetriebe in den meisten Regionen verfügbar.
  • Elco: Bundesweiter Werkskundendienst, vor allem für Gas- und Öl-Anlagen.
  • NIBE: Spezialist für Wärmepumpen mit eigenen Servicetechnikern.

Welcher Anbieter am besten passt, hängt von der Anlage, dem gewünschten Komfort und vor allem der regionalen Verfügbarkeit ab. In Stuttgart und Umgebung empfehlen wir grundsätzlich, mit einem qualifizierten lokalen Heizungsbauer zu arbeiten – kürzere Anfahrtswege, schnellere Reaktionszeiten und persönlicher Kontakt.

Heizungswartung in Stuttgart und der Region

Als Heizungsbauer und Energieberater mit Sitz in Stuttgart wissen wir genau, worauf es bei der Wartung in der Region ankommt. Stuttgart und der Großraum sind ein dichter Markt mit hoher Konkurrenz – das hält die Wartungspreise im fairen Rahmen. Gleichzeitig gibt es einige Besonderheiten:

  • Schornsteinfeger-Bezirke fest zugeteilt: Die Abgasmessung erfolgt durch den bezirkszuständigen Bezirksschornsteinfeger – Wahlfreiheit nur eingeschränkt.
  • Stuttgarter Fernwärme: In vielen Stadtteilen verfügbar. Wartung der Übergabestation erfolgt durch den Versorger.
  • Förderprogramm ESP-Wohnen: Bei der Heizungsmodernisierung kommt zur Bundesförderung das städtische ESP-Wohnen hinzu – kombiniert sind hohe Gesamtzuschüsse möglich.

Wann lohnt sich nur Wartung – und wann eine Modernisierung?

Eine routinemäßige Wartung verlängert die Lebensdauer der Heizung, sie kann aber nicht alles. Spätestens bei diesen Signalen lohnt sich der Gedanke an eine Modernisierung statt nur weiterer Wartung:

  • Heizung ist älter als 15 Jahre und arbeitet nicht mehr im Brennwertbereich.
  • Häufige Defekte und steigende Reparaturkosten in den letzten 2–3 Jahren.
  • Spürbar steigender Brennstoffverbrauch trotz unverändertem Heizverhalten.
  • Gesetzliche Austauschpflicht steht an (Öl- oder Gaskessel über 30 Jahre).
  • Förderung verfügbar (KfW 458 mit bis zu 70 % Zuschuss für Heizungstausch).

In diesen Fällen lohnt sich häufig eine fundierte Energieberatung mit Vergleich Wartung-Modernisierung-Förderung. Wer ohnehin saniert, sollte zusätzlich an einen hydraulischen Abgleich denken – häufig BAFA-förderfähig.

Heizungswartung im Mehrfamilienhaus – was Vermieter wissen müssen

In Mehrfamilienhäusern ist die Heizungswartung oft komplexer als im Einfamilienhaus. Vermieter sollten diese Punkte im Blick haben:

  • Wartungsvertrag abschließen: Garantiert feste Termine und transparente Kosten für die Nebenkostenabrechnung.
  • Wärmemengenzähler kontrollieren: Wartung ist guter Anlass, Eichfristen der Wärmemengenzähler zu prüfen.
  • Mieter informieren: Termin frühzeitig ankündigen, weil ggf. Zugang zur Wohnung nötig ist (Heizkörper-Check).
  • Wartungsprotokoll archivieren: Grundlage für Nebenkostenabrechnung und Garantie-Ansprüche.
  • Trennung Wartung/Reparatur sauber dokumentieren: Damit auf der Nebenkostenabrechnung keine umstrittenen Positionen landen.

Was GREENOX für Sie übernimmt

Als Heizungsbauer und Energieberater betreuen wir Eigentümer, Vermieter und WEGs in Stuttgart und ganz Deutschland mit folgenden Leistungen rund um die Heizungswartung:

  • Jährliche Heizungswartung: Für Gas-, Öl-, Pellet- und Wärmepumpen-Anlagen, inklusive Abgasmessung-Koordination.
  • Wartungsverträge: Pauschalpreise, garantierte Termine, vergünstigte Reparaturen.
  • Modernisierungsberatung: Wann lohnt sich die Wartung noch, wann der Tausch? Inklusive Förderberatung über BAFA und KfW.
  • Bauüberwacher TGA und Energieeffizienz-Experte: Bei Modernisierungen übernehmen wir auch die Bauüberwachung TGA für die Förderabwicklung.
  • Optimierung der Anlage: Hydraulischer Abgleich, Heizungsoptimierung, Steuerungs-Update.
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Fazit

Eine jährliche Heizungswartung ist die günstigste Versicherung gegen ungeplante Heizungs-Defekte und steigenden Energieverbrauch. Für 120 bis 300 Euro pro Jahr halten Sie Garantie, Effizienz und Lebensdauer auf hohem Niveau. Vermieter dürfen die Kosten vollständig auf die Mieter umlegen – Reparaturen und Ersatzteile bleiben aber klar Vermietersache. Selbstnutzer sparen sich zusätzlich bis zu 1.200 Euro im Jahr über die Steuererklärung als Handwerkerleistung.

In unseren Projekten in Stuttgart und ganz Deutschland sehen wir täglich, wie viele Heizungs-Probleme durch eine konsequente jährliche Wartung gar nicht erst entstehen. Weiterführende Themen finden Sie in unseren Ratgebern zur Heizung entlüften, zum Wärmemengenzähler und zur BAFA-Förderung.

Häufige Fragen zur Heizungswartung

Was kostet eine Heizungswartung 2026?

Die Kosten richten sich nach dem Heizungstyp. Eine Gas-Brennwertheizung wird für 120 bis 200 Euro gewartet, Öl-Brennwert für 150 bis 250 Euro. Pelletheizungen kosten 200 bis 300 Euro, Hackschnitzelanlagen 250 bis 400 Euro. Bei Wärmepumpen liegen die Kosten meist zwischen 150 und 280 Euro. In Großstädten und bei kurzfristigen Aufträgen sind die Preise tendenziell höher als bei langfristigen Wartungsverträgen.

Wie oft muss eine Heizung gewartet werden?

In der Regel einmal jährlich. Bei Gas-, Öl- und Pelletheizungen ist die jährliche Wartung sowohl durch das Gebäudeenergiegesetz als auch durch die Herstellervorgaben festgelegt – ohne sie verfallen Garantieansprüche. Bei Wärmepumpen reicht oft eine Wartung alle zwei Jahre, jährlich ist aber sinnvoll. Der ideale Zeitpunkt ist der Spätsommer, also August oder September.

Ist die Heizungswartung auf Mieter umlagefähig?

Ja. Die jährliche Heizungswartung ist nach § 2 Nr. 4d der Betriebskostenverordnung ausdrücklich umlagefähig auf die Mieter über die Nebenkostenabrechnung. Voraussetzung: Im Mietvertrag wurde die Umlage von Betriebskosten allgemein oder die Wartung speziell vereinbart. Die Kosten müssen marktüblich sein, und Mieter haben Einsichtsrecht in die Rechnungen.

Sind Ersatzteile bei der Heizungswartung umlagefähig?

Nein. Nur kleine Verschleißteile, die als Teil der Wartungspauschale enthalten sind, dürfen umgelegt werden. Größere Ersatzteile (Umwälzpumpe, Magnetventil, Steuerplatine) sind Instandsetzung und gehören rechtlich zur Pflicht des Vermieters. Wer als Mieter solche Posten auf der Nebenkostenabrechnung findet, sollte schriftlich Einspruch einlegen.

Kann ich die Heizungswartung steuerlich absetzen?

Ja, als Handwerkerleistung nach § 35a EStG. Selbstnutzer können 20 Prozent der Arbeitskosten absetzen, maximal 1.200 Euro pro Jahr. Wichtig: Nur Arbeitskosten sind absetzbar, nicht Material oder Ersatzteile. Die Rechnung muss Arbeitskosten getrennt ausweisen, und die Zahlung muss per Überweisung erfolgen – Bargeld erkennt das Finanzamt nicht an.

Wie lange dauert eine Heizungswartung?

Bei einer einfachen Gas-Brennwertheizung dauert die Wartung etwa 45 bis 90 Minuten inklusive Messung und Protokoll. Öl-Brennwertgeräte brauchen 60 bis 120 Minuten, Pellet- und Hackschnitzelanlagen 90 bis 180 Minuten. Bei Wärmepumpen liegen Sie zwischen 60 und 90 Minuten. Sie sollten als Eigentümer/Mieter zu Beginn und am Ende ansprechbar sein, falls Befunde besprochen werden müssen.

Was wird bei einer Heizungswartung gemacht?

Sichtprüfung der Anlage, Reinigung von Brenner und Wärmetauscher, Einstellung der Verbrennung mit Abgasmessung, Prüfung von Wasserdruck und Ausdehnungsgefäß, Funktionstest der Sicherheitsventile und Regelung, Austausch kleiner Verschleißteile sowie Dokumentation aller Werte im Wartungsprotokoll. Bei Pelletheizungen zusätzlich Aschereinigung und Schneckenkontrolle, bei Wärmepumpen Filtertausch und Verdampfer-Check.

Wer zahlt die Heizungswartung – Mieter oder Vermieter?

Beauftragt und in Vorleistung tritt der Vermieter, weil er nach § 535 BGB die Instandhaltung der Heizungsanlage schuldet. Die Wartungskosten darf er aber über die Nebenkostenabrechnung an die Mieter weitergeben. Effektiv tragen also die Mieter die laufenden Wartungskosten – Reparatur und Ersatzteile bleiben aber Sache des Vermieters.

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