Unternehmensnachfolge

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Unternehmensnachfolge: Beratung & Lösungen für den Mittelstand

Inhalt

Die Unternehmensnachfolge ist für viele Inhaber kleiner und mittelständischer Betriebe die wichtigste unternehmerische Entscheidung ihres Lebens. Laut Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn stehen zwischen 2026 und 2030 rund 186.000 Unternehmen in Deutschland vor einer Nachfolge – im Handwerk droht laut Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) bei jedem sechsten Betrieb sogar die Stilllegung mangels Nachfolger. Wir zeigen Ihnen, wie eine geordnete Übergabe gelingt, welche Beratung Sinn ergibt und wie wir bei GREENOX selbst aktiv kleine und mittelständische Betriebe aus dem SHK-Handwerk, dem Heizungsbau, der Sanitärtechnik und der Energieberatung übernehmen, um unseren Kunden Lösungen aus einer Hand zu bieten.

Wenn Sie selbst eine Unternehmensnachfolge gesucht haben oder sich überhaupt erst orientieren, finden Sie auf dieser Seite die wichtigsten Schritte, typische Stolperfallen und einen ehrlichen Blick auf die Optionen – inklusive der Möglichkeit, Teil unseres Unternehmensnetzwerks zu werden.

Clever Kompakt
Das Wichtigste zur Unternehmensnachfolge auf einen Blick
  • Eine geordnete Unternehmensnachfolge dauert in der Regel zwei bis fünf Jahre – mit Vorbereitungsphase eher fünf bis zehn Jahre.
  • Wer keinen familieninternen Nachfolger hat, kann an Mitarbeiter (MBO), externe Käufer oder strategische Partner verkaufen.
  • Die BAFA-Förderung „Unternehmensberatung für KMU” bezuschusst Nachfolgeberatung mit 50 % in den alten und bis zu 80 % in den neuen Bundesländern – das Programm läuft noch bis 31.12.2026.
  • GREENOX übernimmt aktiv kleine und mittelständische Handwerksbetriebe – besonders aus SHK, Heizungsbau, Sanitär und Energieberatung – und führt sie als eigenständige Tochterunternehmen weiter.
  • Ihre Mitarbeiter, Standorte und Kundenbeziehungen bleiben erhalten – Sie übergeben in geordnete Hände statt zu liquidieren.

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186.000
Nachfolgen 2026–2030 (IfM Bonn)
54 %
Übergaben innerhalb der Familie
2–5 J.
typische Dauer einer Übergabe
bis 80 %
BAFA-Beratungs­zuschuss möglich

Was ist Unternehmensnachfolge – und warum betrifft sie heute fast jeden Mittelständler?

Unternehmensnachfolge bezeichnet den geordneten Übergang eines Betriebs an eine neue Inhaberin oder einen neuen Inhaber. Dazu zählen sowohl die Übergabe an Familienmitglieder als auch der Verkauf an Mitarbeiter, externe Käufer oder strategische Partner. Anlass ist meist der Ruhestand, manchmal aber auch Krankheit, ein Branchenwechsel oder schlicht der Wunsch nach einer neuen Lebensphase.

In den vergangenen Jahren hat sich das Thema spürbar zugespitzt. Die Generation der Gründer aus den 70er- und 80er-Jahren erreicht das Rentenalter, gleichzeitig fehlt im Handwerk schon seit Jahren der Nachwuchs. Laut IfM-Bonn-Studie „Daten und Fakten Nr. 37/2025″ werden 54 % der Übergaben familienintern, 17 % an Mitarbeiter und 29 % an externe Käufer erfolgen. Im SHK-Handwerk – also Sanitär, Heizung, Klima – ist die Lage besonders angespannt: Hier sind viele Betriebe inhabergeführt, technisch hervorragend aufgestellt, aber ohne klare Nachfolgeperspektive.

Wer ist betroffen?

Praktisch jeder kleine und mittelständische Betrieb, dessen Inhaber älter als 55 Jahre ist, sollte die Frage nach der Unternehmensnachfolge auf der Agenda haben. Außerdem trifft es Betriebe, in denen die nächste Generation andere Wege geht – etwa weil die Kinder studiert haben oder das Handwerk nicht fortführen wollen. Folglich rückt die externe Nachfolge immer stärker in den Fokus.

Welche Optionen für die Unternehmensnachfolge gibt es?

Die wichtigste Weichenstellung treffen Sie bei der Frage, wer Ihren Betrieb übernehmen soll. Jede Option hat eigene Vor- und Nachteile – steuerlich, organisatorisch und menschlich. Wir gehen Schritt für Schritt durch die wichtigsten Wege.

Option Typischer Erlös Komplexität Geeignet für
Familieninterne Übergabe ~ Niedrig (oft Schenkung) ✓ Mittel Tochter/Sohn mit Branchenausbildung
Management-Buy-Out (MBO) ~ Mittel ~ Mittel-hoch Erfahrener Mitarbeiter mit Meisterbrief
Externer Käufer (Privatperson) ✓ Marktwert ✗ Hoch Inhaber ohne Nachfolger im Umfeld
Strategischer Partner / Gruppe ✓ Marktwert + Synergie ✓ Strukturiert Etablierter Betrieb mit Stamm­personal
Liquidation ✗ Sehr niedrig ✓ Gering Letzter Ausweg ohne Käufer

Familieninterne Nachfolge

Die klassische Variante ist die Übergabe an Tochter oder Sohn. Sie funktioniert, wenn die nächste Generation fachlich qualifiziert ist – im Handwerk also etwa einen Meisterbrief vorweisen kann – und das Unternehmen wirklich fortführen will. Außerdem erleichtert die emotionale Bindung den Übergang. Allerdings überschätzen viele Inhaber die Bereitschaft ihrer Kinder. Klären Sie deshalb früh und ehrlich, ob diese Option realistisch ist.

Management-Buy-Out

Beim MBO übernehmen langjährige Mitarbeiter den Betrieb – oft der Meister oder die Betriebsleiterin. Vorteil: Sie kennen Kunden, Abläufe und Kollegen bereits. Nachteilig wirkt häufig die Finanzierung, weil Mitarbeiter selten ausreichend Eigenkapital mitbringen. Hier helfen Bürgschaftsbanken, KfW-Programme und in der Praxis auch Verkäuferdarlehen.

Externe Nachfolge

Wenn weder Familie noch Mitarbeiter infrage kommen, bleibt der Verkauf an einen externen Käufer. Das kann eine Privatperson sein, die einen Betrieb sucht, oder ein anderes Unternehmen aus der Branche. Bei dieser Variante ist eine professionelle Beratung zur Unternehmensnachfolge besonders wichtig, weil rechtliche, steuerliche und betriebswirtschaftliche Themen zusammenkommen.

Verkauf an einen strategischen Partner

Eine zunehmend beliebte Option im Handwerk ist der Verkauf an einen strategischen Partner – also an ein etabliertes Unternehmen, das Ihren Betrieb in eine größere Struktur einbettet. Genau diesen Weg gehen wir bei GREENOX: Wir übernehmen kleine und mittelständische Betriebe und führen sie als eigenständige Tochterunternehmen unter unserem Dach weiter. Dazu kommen wir später noch im Detail.

Ablauf einer Unternehmensnachfolge: So gehen Sie vor

Eine geordnete Übergabe folgt einem klaren Plan. Wir empfehlen, mindestens drei bis fünf Jahre vor dem geplanten Übergabetermin mit der Vorbereitung zu beginnen – idealerweise sogar zehn Jahre, wenn steuerliche Optimierungen genutzt werden sollen. Die folgenden Schritte haben sich in der Praxis bewährt.

  • Bestandsaufnahme erstellen: Sie analysieren Finanzen, Auftragslage, Mitarbeiterstruktur, Kundenstamm, Verträge und immaterielle Werte. Daraus entsteht ein realistisches Bild Ihres Betriebs.
  • Übergabefähigkeit prüfen: Funktioniert das Unternehmen auch ohne Sie als Inhaber? Stehen Prozesse, Vollmachten und Stellvertretungen? Falls nicht, ist das jetzt der Moment, das zu ändern.
  • Nachfolgeoption festlegen: Familie, Mitarbeiter, externer Käufer oder strategischer Partner – klären Sie früh, welche Variante realistisch ist und was Sie persönlich wollen.
  • Unternehmenswert ermitteln: Eine Bewertung nach IDW S1 oder dem branchenüblichen Multiplikator-Verfahren liefert eine belastbare Verhandlungsbasis. Im Handwerk sind Ertragswert- und Substanzwertverfahren weit verbreitet.
  • Nachfolger suchen und ansprechen: Über Handwerkskammer-Betriebsbörsen, die Plattform nexxt-change, branchenspezifische Netzwerke oder direkt bei strategischen Partnern wie GREENOX.
  • Verträge ausarbeiten: Kaufvertrag, Übergabevereinbarung, Wettbewerbsverbot, Beraterverträge für die Übergangsphase – idealerweise mit Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht.
  • Übergabe gestalten: Sie begleiten den Nachfolger während einer Einarbeitungsphase, übergeben Kundenbeziehungen persönlich und sichern so die Kontinuität.
Frühzeitig planen lohnt sich

Wer fünf bis zehn Jahre Vorlauf einplant, kann steuerliche Freibeträge alle zehn Jahre neu nutzen, Eigenkapital aufbauen und den Betrieb gezielt für den Verkauf aufstellen. Eine kurzfristig erzwungene Nachfolge bedeutet dagegen fast immer einen spürbar niedrigeren Verkaufspreis – laut Branchenerhebungen müssen 44 % der Verkäufer bei Preisverhandlungen Abstriche machen.

Beratung zur Unternehmensnachfolge: Wer hilft – und was kostet das?

Eine professionelle Beratung zur Unternehmensnachfolge spart Geld, Nerven und schützt vor teuren Fehlern. Im Mittelstand sind in der Regel mehrere Disziplinen gefragt: Steuerberatung, Rechtsberatung, betriebswirtschaftliche Beratung und – je nach Branche – ein technischer Sachverständiger.

Wer berät bei der Unternehmensnachfolge?

Die wichtigsten Anlaufstellen sind Handwerks- und Industrie- und Handelskammern, spezialisierte M&A-Berater für den Mittelstand, Steuerberater mit Nachfolgeschwerpunkt sowie auf Gesellschafts- und Erbrecht spezialisierte Anwälte. Außerdem unterstützen Hausbanken und Bürgschaftsbanken bei der Finanzierungsstruktur. Im Handwerk gibt es zudem branchenspezifische Berater, die mit den Besonderheiten von SHK, Elektro oder Sanitär vertraut sind.

Was kostet eine Beratung – und wer bezahlt?

Die Honorare hängen stark vom Umfang ab. Eine Erstberatung über die Handwerkskammer ist häufig kostenlos. Eine umfassende Begleitung durch einen Nachfolgeberater liegt in der Praxis bei 1.500 € bis 8.000 €, je nach Betriebsgröße und Komplexität. Die gute Nachricht: Über das BAFA-Programm „Förderung von Unternehmensberatungen für KMU” bezuschusst der Bund Nachfolgeberatung mit 50 % der förderfähigen Kosten in den alten Bundesländern (max. 1.750 € pro Beratung) und 80 % in den neuen Bundesländern und den Sonderregionen Lüneburg/Trier (max. 2.800 € pro Beratung). Pro Unternehmen sind bis zu fünf Beratungen förderfähig, maximal zwei pro Jahr. Das Programm läuft noch bis zum 31.12.2026. Ergänzend bieten viele Bundesländer eigene Nachfolgeberatungs-Programme – fragen Sie zusätzlich bei Ihrer Handwerkskammer oder IHK nach.

Beratungskosten als Richtwerte

Die genannten Beträge basieren auf typischen Mittelstandsprojekten in Deutschland. Je nach Beraterprofil, Region und Komplexität können die tatsächlichen Honorare abweichen. Holen Sie immer mehrere Angebote ein und prüfen Sie Förderprogramme – die maximal förderfähige Bemessungsgrundlage liegt beim BAFA-Programm aktuell bei 3.500 € pro Beratung.

Unternehmensnachfolge gesucht – wie finden Sie den passenden Käufer?

Die Suche nach einem Nachfolger ist für viele Inhaber das schwierigste Kapitel. Diskretion ist Pflicht, denn weder Mitarbeiter noch Kunden oder Wettbewerber sollten zu früh erfahren, dass der Betrieb zum Verkauf steht. Trotzdem brauchen Sie Reichweite, um den richtigen Käufer zu finden.

Klassische Wege zur Käufersuche

Bewährt haben sich die Betriebsbörsen der Handwerkskammern, die bundesweite Plattform nexxt-change (gemeinsam betrieben von Bund, KfW und Verbänden) sowie branchenspezifische Portale. Außerdem hilft ein professioneller Nachfolgeberater, der über ein Käufernetzwerk verfügt und Anfragen anonym vorqualifiziert. In Stuttgart und ganz Deutschland erleben wir, dass die persönliche Ansprache strategischer Partner oft schneller zum Ziel führt als jede Börse.

Was sucht ein guter Käufer?

Ernsthafte Interessenten achten auf eine saubere Buchhaltung, dokumentierte Prozesse, einen treuen Kundenstamm und vor allem auf qualifizierte Mitarbeiter. Außerdem zählt die Lage: Ein gut ausgelasteter SHK-Betrieb in einer wachsenden Region ist erheblich attraktiver als ein gleichgroßer Betrieb in einer strukturschwachen Gegend. Wenn Sie diese Faktoren früh optimieren, steigt der Verkaufspreis spürbar.

Unternehmensnachfolge bei GREENOX: Wir kaufen Handwerksbetriebe

Wenn Sie eine Unternehmensnachfolge gesucht haben und einen verlässlichen, fachlich passenden Käufer suchen, sind Sie bei uns richtig. GREENOX kauft aktiv kleine und mittelständische Betriebe – mit klarem Fokus auf Gewerke, die zu unserem Leistungsspektrum passen. Dazu zählen vor allem SHK-Betriebe, Heizungsbauer, Sanitärunternehmen, Elektrobetriebe, Fliesenleger und Energieberatungsbüros.

Warum wir Handwerksbetriebe übernehmen

Unser Ziel ist klar: Wir wollen unseren Bauherren, Hausbesitzern und Immobilieneigentümern Lösungen aus einer Hand anbieten – von der Energieberatung über die Planung bis zur Umsetzung am Bau. Dafür brauchen wir starke Tochterunternehmen, die in ihrem Gewerk hervorragend aufgestellt sind. Ein gut geführter SHK-Betrieb mit erfahrenem Team ist für uns deshalb keine Akquisitionsmasse, sondern ein zentraler Baustein unserer Gruppenstrategie.

Was wir suchen

Wir interessieren uns vor allem für Betriebe mit einem etablierten Standort, einem stabilen Stammkundenstamm und einem qualifizierten Mitarbeiterteam. Größe ist dabei zweitrangig: Auch Betriebe mit fünf bis zwanzig Mitarbeitern passen perfekt in unser Modell. Entscheidend ist, dass die Chemie stimmt und der Betrieb eine Zukunft hat – wir kaufen nicht, um zu zerschlagen, sondern um weiterzuentwickeln.

Wie wir übernehmen

Übergaben gestalten wir individuell. Wir bevorzugen einen geordneten Übergang, bei dem Sie als bisheriger Inhaber den Betrieb weiterhin kennen, vertrauen und gegebenenfalls über eine begrenzte Zeit beratend begleiten. Mitarbeiter bleiben mit allen Rechten an Bord, der Standort wird in der Regel erhalten und der Betriebsname kann weitergeführt werden – wie unsere bestehenden Tochterunternehmen DÜRR Elektrotechnik und GORA Fliesen zeigen.

Vertraulichkeit hat höchste Priorität

Erste Gespräche mit uns sind grundsätzlich vertraulich. Wir unterzeichnen vor jeder Detailprüfung eine NDA und nehmen keinen Kontakt zu Mitarbeitern oder Kunden auf, bevor Sie das ausdrücklich freigeben.

Warum sich eine Partnerschaft mit GREENOX lohnt

Eine Übernahme durch uns ist mehr als ein Verkauf. Wer Teil der GREENOX-Gruppe wird, profitiert von einem etablierten Netzwerk aus Energieberatern, Architekten, Banken, Immobilienmaklern und Gewerken. Für Inhaber, die ihren Betrieb in gute Hände geben wollen, und für Mitarbeiter, die eine sichere Zukunft suchen, ist das eine attraktive Perspektive.

Die wichtigsten Vorteile als Tochterunternehmen

Als Teil der GREENOX-Gruppe nutzen Sie und Ihr Team gemeinsame Strukturen, die ein einzelner Handwerksbetrieb selten leisten kann. Dazu zählen zentrale Backoffice-Funktionen, gemeinsame Marketing- und Vertriebsstrukturen, Zugriff auf gruppenweite Kundenanfragen und ein etabliertes Partnernetzwerk mit Sparkassen, Volksbanken, der L-Bank und Haus & Grund. Außerdem entstehen direkte Synergien zwischen den Gewerken: Ein Energieberatungs-Auftrag wird gleich an den Heizungsbauer der Gruppe weitergegeben, der Fliesenleger erhält Aufträge aus Sanierungsprojekten – und umgekehrt.

Sicherheit für Ihre Mitarbeiter

Vielen Inhabern ist die Zukunft ihrer Mitarbeiter mindestens so wichtig wie der Verkaufserlös. Bei GREENOX bleiben alle Beschäftigten unter den gleichen Konditionen an Bord, neue Karrierewege werden über die Gruppe möglich und Auszubildende werden weitergeführt. Auch Quereinsteiger und Fachkräfte, die bei uns wachsen wollen, finden auf unserer Seite zur Karriere bei GREENOX aktuelle Stellen.

Wer wir sind

GREENOX ist ein bundesweit tätiger Energieberater und Heizungsbauer mit Sitz in Stuttgart und weiteren Standorten in Hamburg und Köln. Unter dem Dach der GREENOX Group bündeln wir Energieberatung, Architektur, Heizungsbau, Elektrotechnik und Fliesenarbeiten. Mehr Hintergrund zur Unternehmensgeschichte, unserem Team und unseren bestehenden Tochterunternehmen finden Sie auf unserer Seite über uns.

Häufige Fehler bei der Unternehmensnachfolge – und wie Sie sie vermeiden

In unseren Gesprächen mit Inhabern in ganz Deutschland sehen wir immer wieder die gleichen Stolperfallen. Wer sie kennt, kann sie umgehen.

Zu spät beginnen

Wer erst mit 65 mit der Nachfolgeplanung anfängt, ist faktisch schon zu spät dran. Steuerliche Vorteile lassen sich dann kaum noch nutzen, der Verkaufsdruck steigt – und damit fällt der Preis.

Unrealistische Wertvorstellungen

Der emotionale Wert eines Lebenswerks ist oft höher als der wirtschaftliche. Eine professionelle Bewertung verhindert, dass Verhandlungen frühzeitig scheitern – und gibt Ihnen ein Argument gegenüber Käufern.

Vertraulichkeit unterschätzen

Sobald sich im Markt herumspricht, dass ein Betrieb zum Verkauf steht, geraten Aufträge, Mitarbeiter und Kunden in Bewegung. Klare NDAs und ein professionell gesteuerter Prozess sind deshalb Pflicht.

Fazit: Unternehmensnachfolge braucht Plan, Partner und Vertrauen

Eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge ist kein Notfallprojekt, sondern ein strukturierter Prozess über mehrere Jahre. Wer rechtzeitig beginnt, Optionen offen prüft und auf eine professionelle Beratung zur Unternehmensnachfolge setzt, sichert nicht nur einen fairen Erlös, sondern bewahrt auch das Lebenswerk, die Mitarbeiter und die Kundenbeziehungen. Wenn Sie eine Unternehmensnachfolge gesucht haben und sich vorstellen können, Ihr SHK-, Heizungsbau-, Sanitär- oder Energieberatungsunternehmen in unsere Gruppe einzubringen, sprechen Sie uns an – wir hören zu, prüfen vertraulich und finden gemeinsam eine Lösung, die für Sie, Ihre Mitarbeiter und Ihre Familie passt.

Mehr zu unserem Modell finden Sie auf der Seite Partner werden bei GREENOX, einen Überblick über unsere Leistungen liefert die Energieberatung und Hintergrund zum Unternehmen die Seite über uns.

Häufige Fragen zur Unternehmensnachfolge

Wie lange dauert eine Unternehmensnachfolge?

Vom ersten Gedanken bis zur vollständigen Übergabe sollten Sie mit zwei bis fünf Jahren rechnen. Wer steuerliche Freibeträge optimal nutzen oder den Betrieb gezielt für den Verkauf aufbauen will, plant idealerweise sogar fünf bis zehn Jahre Vorlauf ein. Eine kurzfristige Notnachfolge ist möglich, kostet aber meist deutlich Erlös.

Was kostet eine Beratung zur Unternehmensnachfolge?

Eine umfassende Begleitung durch einen spezialisierten Nachfolgeberater kostet je nach Betriebsgröße zwischen 1.500 € und 8.000 €. Die Erstberatung über die Handwerkskammer ist häufig kostenlos. Über das BAFA-Programm „Förderung von Unternehmensberatungen für KMU” wird Nachfolgeberatung mit 50 % der Kosten in den alten Bundesländern (max. 1.750 € pro Beratung) und 80 % in den neuen Bundesländern (max. 2.800 €) bezuschusst. Pro Unternehmen sind bis zu fünf Beratungen möglich, das Programm läuft bis 31.12.2026.

Wo finde ich einen Käufer, wenn ich eine Unternehmensnachfolge suche?

Bewährte Anlaufstellen sind die Betriebsbörsen der Handwerkskammern, die bundesweite Plattform nexxt-change sowie spezialisierte M&A-Berater. Im SHK-, Heizungsbau- und Energieberatungs-Bereich sind außerdem strategische Partner wie GREENOX eine schnelle und vertrauliche Option, weil wir aktiv Betriebe übernehmen.

Welche Unternehmen kauft GREENOX?

Wir interessieren uns vor allem für kleine und mittelständische Betriebe aus den Bereichen SHK, Heizungsbau, Sanitär, Elektrotechnik, Fliesenleger und Energieberatung. Entscheidend sind ein etablierter Standort, ein qualifiziertes Team und ein gepflegter Kundenstamm – nicht zwingend eine bestimmte Größe. Auch Betriebe mit fünf bis zwanzig Mitarbeitern passen ideal.

Was passiert mit meinen Mitarbeitern bei einer Übernahme durch GREENOX?

Mitarbeiter bleiben mit allen bestehenden Verträgen und Konditionen an Bord. Wir führen den Betrieb als eigenständiges Tochterunternehmen weiter, der Standort und in der Regel auch der Name bleiben erhalten. Über die Gruppe entstehen außerdem neue Karrierewege, die ein einzelner Handwerksbetrieb selten bieten kann.

Wie läuft ein erstes Gespräch mit GREENOX ab?

Sie melden sich vertraulich über unser Anfrageformular oder telefonisch. In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir Branchenfit, Größenordnung und Ihre Vorstellungen. Vor jeder Detailprüfung unterzeichnen wir eine Vertraulichkeitsvereinbarung – Mitarbeiter und Kunden erfahren erst dann etwas, wenn Sie es ausdrücklich freigeben.

Welche steuerlichen Aspekte muss ich bei der Unternehmensnachfolge beachten?

Bei der Übergabe greifen Schenkungs- und Erbschaftsteuer, Einkommensteuer auf den Veräußerungsgewinn sowie Sonderregelungen für Betriebsvermögen. Wer rechtzeitig plant, kann Freibeträge alle zehn Jahre neu nutzen und Verschonungsregeln für Betriebsvermögen anwenden. Eine frühzeitige Abstimmung mit einem auf Nachfolge spezialisierten Steuerberater ist Pflicht.

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