Heizlastberechnung

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Heizlastberechnung – Kosten

Themen in diesem Beitrag

Eine gut funktionierende Heizungsanlage ist das Herzstück eines jeden Gebäudes. Damit diese während der Heizsaison angenehm warm ist und gleichzeitig energieeffizient arbeitet, ist eine korrekte Auslegung und Dimensionierung von großer Bedeutung. Die Heizlastberechnung spielt dabei eine entscheidende Rolle, um sicherzustellen, dass die Heizungsanlage optimal auf die Anforderungen des Gebäudes abgestimmt ist. In diesem Artikel erfahren Sie, was eine Heizlastberechnung kostet und warum die Heizlastberechnung so wichtig ist, wie sie sich vom Heizwärmebedarf unterscheidet und welche Schritte bei der Berechnung zu beachten sind.

 

Kosten einer Heizlastberechnung nach DIN EN 12831

Um Ihnen eine erste Orientierung zu ermöglichen: unsere Richtpreise für Heizlastberechnungen liegen bei:

Heizlastberechnung

Einfamilienhaus bis 700 m3

500,- € netto / 595,- € brutto

Heizlastberechnung

Mehrfamilienhaus bis 1000 m3

ab 750,- € netto / 892,50 brutto

Heizlastberechnung

Heizlastberechnung Nichtwohngebäude bis 1000 m3

ab 750,- € netto / 892,50 € brutto

Heizlastberechnung

Nichtwohngebäude von 1000 m3 bis 4000 m3

ab 950,- € netto / 1.130,50 € brutto bis 1.850,- € netto / 2.201,50€ brutto

detaillierte Berücksichtigung der Wärmebrückenberechnungsergebnisse

Je nach Anzahl der Räume

250,- € netto / 297,50 € brutto bis 750 – € netto/ 892,50 €

 

Die Heizlast und ihre Bedeutung

Die Heizlast ist die Wärmeleistung, die eine Heizungsanlage bereitstellen muss, um die Wärmeverluste eines Gebäudes auszugleichen und eine angenehme Innentemperatur aufrechtzuerhalten. Sie wird in Kilowatt (kW) angegeben und ist maßgeblich für die Auswahl eines passenden Wärmeerzeugers. Eine korrekt dimensionierte Heizungsanlage gewährleistet nicht nur ein behagliches Raumklima, sondern trägt auch zur Energieeffizienz bei.

Wenn die Heizungsanlage zu gering dimensioniert ist, kann es während Spitzenzeiten zu einer Unterversorgung der Räumlichkeiten kommen. Zusätzlich können Feuchteschäden oder Schimmelpilzwachstum auftreten, wenn bestimmte Raum- und Wandoberflächentemperaturen nicht eingehalten werden können. Andererseits kann eine zu groß dimensionierte Heizungsanlage ebenfalls Probleme verursachen. In diesem Fall neigt der Brenner zum häufigen Ein- und Ausschalten (Takten), da die Wärmeabnahme nicht ausreichend ist. Dieses Taktverhalten erhöht den Verschleiß der Brennerkomponenten und beeinträchtigt die Energieeffizienz der Anlage.

In Abgrenzung zum Heizwärmebedarf

Oftmals wird der Begriff Heizlast mit dem Heizwärmebedarf verwechselt oder gleichgesetzt. Es ist jedoch wichtig, zwischen den beiden Begriffen zu unterscheiden, da sie verschiedene Aspekte des Gebäudes beschreiben.

Die Heizlast gibt an, welche Leistung der Wärmeerzeuger haben muss, um die Wärmeverluste des Gebäudes zu kompensieren. Sie bezieht sich auf die aktuelle Situation und die spezifischen Gegebenheiten des Gebäudes. Hingegen beschreibt der Heizwärmebedarf die Menge an Energie, die pro Quadratmeter der Nettonutzfläche über das gesamte Jahr aufgebracht werden muss. Der Heizwärmebedarf ist somit ein Kriterium zur Bewertung der energetischen Qualität eines Gebäudes und wird in Kilowattstunden pro Jahr berechnet.

 

Der Ablauf der Heizlastberechnung

Die Heizlastberechnung ist ein wesentlicher Schritt bei der Planung einer Heizungsanlage, sei es für einen Neubau oder eine Modernisierung. Eine präzise Berechnung ist unerlässlich, um eine optimale Dimensionierung zu gewährleisten. Eine nachträgliche Anpassung ist meist aufwendig und teuer, weshalb eine exakte Berechnung von Anfang an wichtig ist. Der Ablauf der Heizlastberechnung richtet sich nach der DIN-Norm EN 12831 “Heizungsanlagen in Gebäuden – Verfahren zur Berechnung der Norm-Heizlast“. Dabei werden verschiedene Elemente berücksichtigt, die zur Gesamtheizlast des Gebäudes beitragen:

  1. Transmissionswärmeverluste: Diese Verluste treten über die Bauteile der Gebäudehülle auf und hängen von den bauphysikalischen Eigenschaften der Materialien ab.
  2. Wärmeverluste über die Lüftung: Hierbei wird der Lüftungsvolumenstrom, eventuelle Undichtigkeiten und der hygienisch bedingte Mindestluftwechsel berücksichtigt.
  3. Zusatz-Aufheizleistung: Diese Leistung ist erforderlich, um nach einer Heizpause die Räumlichkeiten kurzzeitig wieder aufzuheizen.

 

Gebäudespezifische Einflussfaktoren der Heizlast

Die Heizlast einer Anlage wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, die für jedes Gebäude individuell ermittelt werden müssen:

  1. Wunschtemperatur: Die Norm definiert bestimmte Norm-Temperaturen für innen und außen, die als Grundlage für die Berechnung dienen.
  2. U-Werte: Die U-Werte geben an, wie viel Wärme bei einer Temperaturdifferenz von einem Grad Celsius über einen Quadratmeter der Gebäudehülle ausströmt. Dabei werden relevante Flächen wie Außenwände, Fenster, Außentüren, Dachflächen, Decken und Böden in weniger beheizten Räumen berücksichtigt.
  3. Luftwechsel: Der Luftwechsel zeigt, wie oft das Raumluftvolumen durch natürliche oder mechanische Lüftung ausgetauscht wird und beeinflusst die Heizlast maßgeblich.
  4. Speichermasse: Die Schwere des Gebäudes hat Einfluss auf die Wiederaufheizleistung einer Anlage nach einer längeren Heizpause.

 

Standardisierter Ablauf der Heizlastberechnung

Die Berechnung der Heizlast erfolgt nach einem standardisierten Ablauf gemäß der DIN-Norm EN 12831. Dabei werden die einzelnen Elemente der Heizlast addiert, um die Gesamtheizlast zu ermitteln. Eine genaue Heizlastberechnung erfordert Fachwissen und Erfahrung, da sie von vielen Faktoren abhängt und individuell für jedes Gebäude durchgeführt werden muss.

 

Fazit

Die Heizlastberechnung ist ein wesentlicher Schritt bei der Planung einer Heizungsanlage, um eine optimale Dimensionierung zu gewährleisten. Eine korrekte Heizlastberechnung stellt sicher, dass die Heizungsanlage in der Lage ist, die Wärmeverluste des Gebäudes auszugleichen und eine angenehme Innentemperatur während der Heizsaison zu gewährleisten. Im Gegensatz dazu beschreibt der Heizwärmebedarf die benötigte Energiemenge pro Quadratmeter der Nettonutzfläche über das Jahr. Um eine präzise Heizlastberechnung durchzuführen, sind verschiedene gebäudespezifische Einflussfaktoren zu berücksichtigen. Bei einer Heizungsmodernisierung ist es ratsam, einen Fachpartner hinzuzuziehen, um eine exakte Berechnung zu gewährleisten und so eine effiziente Heizungsanlage zu realisieren.

 

Heizlast berechnen lassen durch GREENOX

Abschließend möchten wir Ihnen ans Herz legen, dass eine fachgerechte Heizlastberechnung von großer Bedeutung für eine optimal dimensionierte Heizungsanlage ist. Wenn Sie sicherstellen möchten, dass Ihre Heizungsanlage effizient und energiesparend arbeitet, empfehlen wir Ihnen, sich an GREENOX als kompetenten Anbieter für eine Heizlastberechnung zu wenden.

GREENOX GmbH ist eine etablierte Energieberatung, die maßgeschneiderte Lösungen für Ihr Vorhaben anbietet. Unsere erfahrenen Berater stehen Ihnen mit fundiertem Fachwissen zur Verfügung und unterstützen Sie bei der Planung und Umsetzung Ihrer Energieeffizienzmaßnahmen. Ob es um die Berechnung der Heizlast, den Einbau neuer Fenster, Türen oder einer Photovoltaikanlage geht – wir bieten Ihnen all diese Leistungen aus einer Hand.

Um von den professionellen Dienstleistungen von GREENOX zu profitieren, können Sie sich gerne an einen unserer Berater wenden. Sie erreichen uns unter der Telefonnummer +49 711 83882844 oder per E-Mail unter info@greenox-group.de. Wir freuen uns darauf, Ihnen bei Ihrem Vorhaben zur Seite zu stehen und Ihnen zu einer effizienten und umweltfreundlichen Heizungsanlage zu verhelfen.

 

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